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lockte man sie heraus; es erschienen nur wenige, dieihr Gewehr niederlegten und auf demselben Platze,wo sie erst noch den Gehorsam gegen die Obrigkeitabgeschworen hatten, nunmehr wider den Eid derTreu leisteten. Niemand indeß wurde weder mitBrand noch mit Raube beschädigt; die Geistliche,die für die umliegenden Dörfer um Gnade baten,erhielten geneigtes Gehör; das Generalquartier warin dem Kapuzinerkloster.
Den 2zten langten die flüchtigen Ltviner auchan, sie überlieferte» das Gewehr und auch Faidounterwarf sich. Drey Rädelsführer wurden ins Ge-fängniß gebracht. Das Haupt derselben, der Lands-hauptniann Urs, war zu Faido aus dem Bapuzi-nerkloster weggeschleppt und mit bewehrter Handin den Thurm gesetzt worden. Hierüber legten dieRapuziner bey dem Lrtegesratv eine Protestationein; die hohe Regierung von Ury aber erklärte denHochverrath des Genusses der Riechen-Immuni-tät gänzlich unwürdig. — Zu Oeriels ergriff manauch den Panncrherr Furno und brachte ihn eben-falls in das Gefängniß nach Faido; zehn andreRebellen waren unsichtbar geworden. — Die Trup-pen rückten nach Irnis, um auch dort das Volk zuentwaffnen. — Nach glücklichem Erfolge würden dieHilfsvölker von Bern und wallis unter feperlicherDankbezeugung an den Gränzen entlassen.
Den rgten wurden die Entwichene vorgeladenund zu Irnis zween Rebellen gefangen genommen.An gleichem Tage erhielt polcggio eine kleine Be-satzung und zu Veriels erschienen üoo Luzerner;