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mittlerweile waren die eidgenössischen Gesandte ausden benachbarten Kantonen nach Altorf gekommen.
Den 2Zten kamen bemeldke 6 oc> Euzerner nachFaido; bey dem ganzen Heer herrschte zwischen Ve,fehlshabern und Söldnern das beste Verständniß. —Bis aus den 2. Brachmonat hatten die bezwungnenLiviner über ivoo Flinten, nebst vielem Schießpul«ver und frischgegossenen Kugeln eingeliefert. Zu Ir«nis fand man noch auf der Höhe zwischen zween Felssen einige Pulverkonnen, die man mit der Liviner«sahne nach Faldo zurückbrachte. — Den 2. Brachm.wurde das ganze Volk zu Faido auf dem gewöhn«lichen Gemeindplatze versammelt; es erschienen beyzooo Mann; sie wurden von dem ganzen Heere um«ringt und schwuren ohne Ausnahme dem Kanton Uryewigen Gehorsam. Sogleich nach geleisteter Huldi«gung wurden drey Rädelsführer, nämlich PannerherrFurno, Landshauptmanr Urs und Conseiller Gar«tori mit dem Schwerdte hingerichtet, die Köpfe derbeeden erster» wurden an den Galgen geheftet. DerVollziehung des Urtheils mußte das ganze Volk vonLivinen mit gebogenem Knie und entblößtem Haup«te zusetzn. — Morgens drauf kehrten die Truppennach Hause; vor den Fahnen her wurden nochacht andre Rebellen in Fesseln fortgeführt, undnachher zu Ury ihr Todesurrheil vollzogen.
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