Band 
[Zweyter Theil.]
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HXXVIII.

Neuenburg er-Unruhen

vom Iahr 1766 — 1768.

^ie Streitigkeiten, welche sich im Jahr 1768. zwi-schen dem Könige von Preussen und der Stadt Neuembürg erhoben, und der in Bern ausgesprochene Pro-zeß verursachten viele Unruhen und Gährungen. DerKönig von Preussen hatte seit dem I. 1748. anstattder Einnehmer, Pachten in dein Fürstenthum Neuen-burg errichtet. Diese Neuigkeit setzte die über ihreFreyheiten und alle Neuerungen eifersüchtige Nationin Furcht; sie hakte schon im I. 1755. Vorstellungengemacht. Diese Sache, welche den öffentlichen Frie-den noch nicht gestöret hatte, erwachte wieder beyder Ankunft der im I. 1766. vom Könige, um diePachten ru erneuern, anher geschickten Cominissasrien. Es erschien damals eine Denkschrift, um zubeweisen, daß die Pachten im Lande nicht statt ha-ben können. Man widersetzte sich der Bekanntma-chung in dem Avisblatte , welches zur Polizey derObrigkeit gehört; dieses war das erste Signal desProzesses. Der Aufenthalt eines zu gleicher Zeit indiese Stadt angekommenen und der Regierung ver-dächtig gewordenen Fremden (des Barons von Totk)gab zu neuem Mißvergnügen dem Hofe Anlaß. DerMagistrat von Neucnburg behauptete kraft seiner al.ten Rechte allein die Fremden in seinen Mauern dul-den oder daraus vertreiben zu können: der, vondem ich rede, fand aber für gut abzureisen, und wollteden Ausgang nicht erwarten. Verschiedene Beschwer-den des Königs, die unnütz waren , umständlich zu(II. Theil,) Ddd