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eines Locke, Clericus und Werenfels lesen. Alshernach im Jahr 1737 dieser Zimmermann in Zü-rich den theologischen Lehrstul erhielt, ward er we-gen der unschuldigsten Aeusserungen des Skepticis-mus beschuldigt. Auch in den benachbarten, helve-tischen Kirchen sah er sich ungleich beurtheilt. Umdem Verfolgungsgewitter Ableitung zu geben, ließer sich von seinen Gegnern schriftlich die Stricturenüber seine vorgebliche, skeptische Rede mittheilen.Ausführlich beantwortete er diese. Ueber einigenoch streitige Puncten mußte er sich mit seiner Ge-genparthey in einer Zusammenkunft auf dem Con-ventsale vergleichen. In einen andern Streit saher sich bey Anlaß einer Synodaldisputation im Jahr1746. vrrwickelt. Er bemühte sich den Mißbrauchder Hyperbolen in den Predigten und in den Er-bauungsbüchern zu zeigen. Ein sonst nicht ungelehr-ter Opponent besudelte ihn mit den dreistesten Vor-würfen. Von Breitingern ward hernach indem Nut. kslv. Zimmcrmanns Lehrmeinung versthaydigt.
Mit den Meinungen , die bey einer Nation imCours sind, verhält es sich wie mit dem Gelde. Solang Sparta, auf sich selbst eingeschränkt, in keinemauswärtigen Verkehr steht, reicht zum innern Ver-kehr das schlechteste Geld hin. Ohne Schlüssel ver-steht man, daß unter der schweren Münze von Blechund Eisen die schwerfällige, alten Systeme gemeintsind. So bald der Verkehr mit auswärtigen Völ.kern nothwendig geworden, so thuns das großvä-terliche System und das spartanische Eisengeld nichtmehr. Indeß kann die neue Gemeinschaft mit Aus-