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diese Art religiöser Federkriege weniger bedeutendund gewinnstreich. Jene edle Einfalt, jenen rei-nern Geschmack und vractischern Dortrag in theolo-gischen Schriften haben wir den Werenfels, Ver«net, Osterwald, Türetin, Zimmermann, Breitinger,Zollikofern u s. w. zu danken. Je mehr man an-fieng, das polemische Feld Brach liegen zu lassen,desto mehr gewann man Zeit, Kräfte und Freyheitzu Bearbeitung brauchbarerer Felder, desto leichterund schneller waren die Eroberungen, die man in je-der Provinz menschlicher Kenntnisse wagte.
Die physische und mathematische Wissenschaftenscheinen am wenigsten den Despotismus, so wol denpolitischen als den kirchlichen, scheue zu machen,und ihnen gelingt es am ungehindertesten , über demalten Chaos ihre Fackel zu erheben. Bor dieser rei-nern Fackel der Naiurlehre verschwanden auf einmaldie Gespenster und Poltergeister, die Hexen unddie Besessene, die erst noch so ungezogen hin undher taumelten. Zum Beweis führen wir das Ge-spenst an, das im Jahr 1694 zu Samengsteig imBernergebiet lärmte; ein ähnliches Gespenst, wel.ches noch im Jahr 1705. den zürcherschen Ober-pfarrer Klinglcr beunruhigte und auf obrigkeitlichenBefehl unter dem Schwcrdt des Scharfrichters hin-fiel; eben ein solches, welches im Jahr 1700. zuLuccrn zwo zürchersche Weibspersonen in den Schoßdes Katholicismus Hinlocken wollte. Wir führen je-ne Catharina Zannerin an, welche den 16 Juniuslüy;. von dem Landvogt zu Uznach als Hexe zumFeuer verurtheilt, jene acht Personen von Wasier-chingen, Zürchergcbiets, welche im Jahr 1721.