Die Hauptmassen der Mandelsteine haben gewöhnlich nichtskrystallinisches, sie bestehen aus feinen, in homogene Massenverbundenen Resten anderer GebirgSarten. Zuweilen nurfindet man Krystalle, wie Augit und glasigen Feldspathporphyrartig inne liegen, und so hat man einen Uebergang.der mandelsteinartigcn Textur in die porphyrartige.
Verbindungen mehrerer Texturen als:körnig und schiefcig,körnig und porphyrartig,schiefrig und porphyrartig,porphpr- und mandelsteinarkig,kommen auch vor. Von ersterm giebt uns der Gneis einBeispiel, denn Feldspath und Quarz bilden ein körniges,beide mit dem Glimmer aber ein schiefriges Gefüge; von demzweiten gewisse Granite, in welchen porphyrartig ausgeschiedeneFeldspathkrystalle liegen; von dem dritten, Glimmerschiefer,der Granaten eingesprengt enthält; von dem vierten endlichBasalte und andere Massen, welche Augit- und Feldspath-krystalle und zugleich auch Nester von Zevlith, Quarz u. s.W. enthalte».
2. Von der Schichtung und Lagerung.
Auf der allgemeinen Durchführung dieser Lehren beruhtdie ganze Wernersche Gcognosie. Was die Schichtung inBeziehung einer einzelnen Gebicgsmasse, thut die Lagerungin Beziehung der einen gegen die andere dar. Man gehtdavon aus, daß mit weniger Ausnahme, das untenliegendefrüher, als das aufliegende gebildet worden sey. Die Beur-theilung deS relativen Altersverhältnisses der Gebirgsmassengegen einander beruht daher auf der Lehre von der Schich-tung und Lagerung.
Eine Gebirgsmasse ist geschichtet, wenn sie in paralleleLagen zerfällt, die dem successiven Absatz der Massen ent-