Keramik. Klassifikation der Gefässe.
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Ein solches Gestell wurde Hypokraterion genannt.
Nicht selten haben die Krater Henkel, wie schon bemerktwurde, allein an den meistens monumentalen Prachtgefässen dieser' Art mehr nur als Zierden
und gleichsam als Symboleder Bewegbarkeit. Diese ent-wickeln sich aus dem unterenRande des Bauchs über demFusse, wenn letzterer nichtmehr die Dreifussform hat,sondern eine volle Basisbildet.
Eine besondere gemischteKraterform zeigen die berühm-ten kelchgestalteten, obenausgeschweiften, Prachtge-Assynscher Krater. fasse, zu denen die meisten lu-
kanischen Terrakottavasen späten Stiles von zum Theil ungewöhn-licher Grösse und Pracht der Ausstattung gehören. Diese Kelchformist auch bei den kolossalenSteinvasen die vorherrschende,sie wurde für diese der spätenantiken Kunst angehörige Art
von
Scliaugcräthen
gleichsam
ranesi s
Athenischer Krater. Kclchförmiger Krater mit und ohne Untersatz.
typisch. Schöne Darstellungen solcher Vasen enthält Pirserk. vasi, candelabri etc. Die berühmten Vasen Medicis underg lese, die zu Warwik und Woburn castle, nebst andereni achtgefässen, bilden allbekannte Exemplare dieser Unterart der
Semper, Stil jj. 3