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2 (1863) Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst / von Gottfried Semper
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Siebentes Uauptstiick.

traditionellen Weilte, als die vollkommenste Endigung des afd 11tektonischen Gestelles nach oben, gleichviel ob dieses in sei» elGrundform rund oder viereckig oder sonst beliebig gestaltet ist '

Die Reihe vertikaler dreieckiger Rahmen, die das Dach biW enwird aufgenommen von dem horizontalen Rahmen des Ep 1styls, 1 das mehrfach gegliedert sein kann.

Diese Gesammtheit des Gestützten darf grade so weit laste®als erforderlich ist um die stützenden Theile in Thätighzu erhalten, ihnen Gelegenheit zu bieten ihre Energie und leb e1 ^dige, selbständige, innere Widerstandskraft zu bethätigen.darüber oder darunter ist stört die absolute Harmonie ; doch sl ®es die Gradationen dieser Wechselwirkungen zwischen todter bund lebendiger Stützung mit deren Hülfe die feinere Char ateristik oder der Ausdruck, welcher die monumentalen I 01men fähig sind, hauptsächlich erreicht wird. _ .

In Berücksichtigung des Vorhergegangenen und mit Hinbhauf noch Folgendes mag mit dieser allgemeinen Bemerkung dasHauptstück über das absolut Formelle in der Tektonik schli 6Ssel

Achtes Hauptstück. Tektonik.

B. Technisch-Historisches.

§. 137 .

Von den Stoffen.

Der Inhalt des vorhergehenden Hauptstücks bewegt sich <hb' c j^aus frei von allen Rücksichten auf das Stoffliche, obgleich 61den Hauptzügen alle Gesetze der Zimmerei enthält, ja selbstProportionen der Glieder eines Gezimmers zu einander und zu ^Ganzen berührt. In der That sind diese weit unabhängig 61 ßdem Stoffe als gewöhnlich angenommen wird. Denn der

dient nur der Idee, er eignet sich entweder besser oder seid 661

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1 Dieses Wort bezeichnet hier den Inbegriff aller gestützten Theo farchitektonischen Gezimmers. Sonst wird es auch als synonym mit Aregebraucht.