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2 (1863) Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst / von Gottfried Semper
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Zehntes Hauptstück.

Ostportikus, nach dem ältesten ionischen Kanon, nämlich:

4 X 5,988 = 23,952 1(18,5 +"4,7) = 23,2.

Westportikus, gleichfalls nach alt-ionischem Kanon, nämlich:4 X 5,988 = 23,952(18 -f 4,7) = 22,17.

Sonderheiten der Ordnungen des Erochtheums. Attisch 0

Basen ohne eigne Plinthen, durch gemeinsame Stufenschwelle veIbunden. Reicher Torenschmuck, theils plastisch, theils ge ® 0und eingelegt. Verjüngung und Entasis der Säulen verschied 6 * 1am stärksten an den Halbsäulen der Westfront. Knäufe mit doppelter und stark gesenkter Spirale. Das Polstermotiv hier ^überwunden, 2 dafür aber in einem starken Torus, als Riemeng 6flecht, das sich zwischen die Voluten und den Eierstabechi »* 13lagert, glücklicher ersetzt. Reiches Anthemienband unter de » 1Perlenstab des Halses . 3 * * Gebälk ohne Zahnschnitte, n ach attisch 61Weise, wie bei den früher angeführten Beispielen. Rinnl 6 * s * enicht mehr vorhanden. Reiches steinernes Deckengetäfel amportikus.

Wenn diese vergleichende Ueberscliau als stilgeschichtlich e1 'Anhalt nur mit Vorsicht anzuwenden ist, insofern die VerhältD lsseder Steintektonik überhaupt und insbesondere der ionischen ^b 01inortektonik Funktionen der absoluten Ausmessungen derselbe * 1

1 Das Quadrat fast vollständig, wenn die gemeinsame Sohle (Krepis) der Säulemit zu ihrer Höhe gerechnet wird.

2 Siehe oben Seite 439 und 441.

8 Dieser halb korinthisirende Anthemienschmuck zeigt sich ausserdem

noch an einigen auf der Akropolis gefundenen, dem Tempel der Art

Brauronia zugeschriebenen Kapitalen und au anderen desgl. zu Kom, tlB ®

wissen aber wahrscheinlich späten Ursprungs.