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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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XXXVI
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Axe der Bewegung herum die Momente der Trägheit und des Widerstands derMedien so balanciren, dass keine unfreiwillige Abweichung von der Richtungs-uniformität in Folge ungleiclimässiger Massenverthcilung in Bezug auf die Be-wcgungsaxe (die durchschnittlich horizontal anzunehmen ist) eintreten. DiesesGesetz würde aber wieder die Ordnung der Theile nach dem Sinne der Bewegungdurchaus nicht afficiren und zwar aus demselben Grunde, der oben bereitshervorgehoben wurde. Statt der Stabilität tritt aller hier eine andere Grund-bedingung formaler Angemessenheit in Wirksamkeit, nämlich Mobilität oderBewegungsfähigkeit, verbunden mit Bewegungsquantität . 1

Bei vielen untergeordneten Thierbildungen, wie bei den Würmern, fallt dieLebcnsaxe vollständig mit der Spontanei'tätsaxe zusammen, diese haben daher,wie die Pflanzen, nur zwei Eigenschaften der Form, nämlich Symmetrie, diesich als Flächensymmetrie (Eurhythmie) im Querdurchschnitte zeigt und Be-wegungscinheit. Ihnen fehlt ganz oder beinahe die vertikale Proportion.

Die Thiere höherer Organisation, wie die Vierfüssler und die Vögel, bildensehr verwickelte Mittelglieder zwischen diesem Schema und dem menschlichen,bei dem alle drei Axen der Gestaltung, die symmetrische Axe, die proportionaleAxe und die Richtungsaxe, prinzipiell getrennt und rechtwinkliclit auf einander,nach den Koordinatenaxen der räumlichen Ausdehnung, hervorlreten.

Die Kunst nun führt eine ähnliche Mannigfaltigkeit von Kombinationen aufwie die Natur, kann aber die Schranken der letzteren hierin nicht um einen Zollüberschreiten; sie muss sich in den Prinzipien formaler Gestaltunggenau nach den Gesetzen der Natur richten.

Tlieils (1er Bahn, den der Stern vorher beschrieben batte, nur gering war und dieDunstemanationen noch langsam vor sich gingen. Der Theil der Säule zwischen i undh entwickelte sich aus dem Kerne, während dieser die Bahnstrecke zwischen k und idurchlief, wogegen der oberste Theil des Schweifes aus Dünsten besteht, die schonvorher auf der Bahn jenseits k von dem Sterne ausgingen. — Aber jenseits des Peri-heliums bei m ist die Dunstsäule sehr lang und war die Bahnstrecke kurz vorher scharfgebogeu, daher ist die Dunstsäule (deren oberste Regionen aus Theilen bestehen, dieder Komet in der Richtung des Sonnenstrahls aufsteigen liess, wie er sich noch auflange vorher zurückgelegten Strecken der Bahn befand) stark geschweift und zwar hier,wie sich aus der Konstruktion als nothwendig ergibt, mit der konvexen Seite gegendie Bahnaxe. Theilt man den Schweif m d in vier Abschnitte, so gehört der unterstedenjenigen Punkten der Bahn zwischen m und a' an; der zweite Abschnitt entstrahltedem Kometen zwischen a‘ und 6'; der dritte rührt aus der Region zwischen 6' und c';der vierte, aus derjenigen zunächst jenseits c‘ kommend, ist identisch mit dem inittlernAbschnitte des Schweifes während des Aufenthalts des Sterns bei «' u. s. f.

1 Ueber dieses verwickelte Thema, das hier nicht durchgeführt werden kann,vergleiche meine Schrift über die Schleudergeschosse der Alten. Frankfurt a. M. 1858.