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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Textile Kunst. Die Reihung.

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erforderlich, wo man decken, schützen und abschliessen will, und sindzugleich die sich selbst erklärenden Symbole der Begriffe des Schutzes,der Deckung, des Abschlusses in der Kunst geworden. Sogar dieSprache hat zu der Bezeichnung dieser Begriffe ihre Ausdrücke von dentextilen Künsten entlehnt, die somit, wie es den Anschein hat, älter sindals die Entstehung unserer jetzigen sprachlichen Formen. Dasselbe giltvon den ältesten religiösen Symbolen.

§• 6 .

Die Reihung.

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Die Reihung ist ein Gliedern der einfachen und desshalb nochästhetisch indifferenten Bandform und wohl das ursprünglichste Kunst-produkt, die erste thatsächliche Kundgebung des Schönheitssinnes, derbestrebt ist, den Ausdruck der Einheit durch Vielheiten zu bewerkstelligen,die sieh zu einer eurhytlnnischen Form verbinden und zugleich als Mehr-

heit der Einheit, auf welche sich die Reihung bezieht, gegenübertreten,wodurch die Autorität .und Einheitlichkeit des Subjektes mehr betont undgehoben wird.

Der Blätterkranz ist vielleicht die früheste Reihung, er behieltals Corona in den Künsten aller Zeiten sein altes Vorrecht als Symbolder Bekrönung, der Begrenzung nach Oben, und, im gegen-sätzlichen Sinne, zugleich als Symbol der Begrenzung nach Unten,