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Viertes Hauptstück.
Melanges d’archeologie par Cahier et Arthur Martin.
Ueber die Technik des Färbens sind die Schriften der Bancraft, Chaptal Favier,Roland de la Platiere, Vitalis u. a. nachzusehen. Vergleiche auch: Die Kunst desBaumvvoll- und Leinwandgarn-Färbens von Lougier (Dingler’s Journal 1847. 122,207, 277).
Ueber antike Kostüme siehe Böttiger’s Schriften, besonders dessen Sabina,Aldobrandini’sche Hochzeit und Vasenbilder. Ueber das Mittelalter ausser Villemin,Montfaucon und anderen älteren Schriften besondersJ. y. H e f n e r , Trachten des Mittelalters.
Die neuesten noch nicht geschlossenen Schriften über diesen Gegenstand sind :
Fr. Bock. Geschichte der liturgischen Gewänder des Mittelalters mit 110 Abbildungenin Farbendruck. Bonn 1856,
Hermann Weiss . Kostümkunde, Handbuch der Geschichte der Tracht, des Bauesund Geräthes von den frühesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Stuttgart 1856.
Nachzusehen sind auch über jüdische Alterthümer: Die Hebräerin am Putztischeund als Braut von A. Th. Hartmann, vornehmlich nur wegen der darin zusammen-getragenen Gitate nützlich.
Ueber altes germanisches und nordisches Kleiderwesen:
Die deutschen Frauen, ferner: die skandinavischen Alterthümer von Wein hold.
Um dem Leser den Ueberblick über das Folgende zu erleichtern,halte ich es für passend, zuerst den dabei innegehaltenen Plan voraus-zuschicken.
§■ 24.
Plan dieses Hauptstückes.
Es zerfällt in drei Abtheilungen, nämlich:
A. Vom Stile als abhängig von dem Stofflichen.
B. Vom Stile als bedungen durch die Art der Bearbeitung derStoffe.
C. Von der Weise, wie der Stil in der Bekleidung sich bei denverschiedenen Völkern und in dem Verlaufe der Kulturgeschichtespezialisirte und umbildete.
A. Vom Stile als abhängig von den Rohstoffen.
1) Allgemeines.
2) Einfache Naturerzeugnisse, die ganz naturwüchsig oder nurnach vorhergegangener technischer Bearbeitung, durch welche