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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Viertes Hauptstück.

herbeigeführt, die den ästhetisch-ornamentalen Charakter des Gewirkszum Theil vernichteten oder doch zu bedeutungsloser Monotonie herab-setzten.

§■ 54 .

Das Geflecht (Zopf, Treses, Naht, Rohrgeflecht, Matte).

Das Geflecht hätte vielleicht vor dem Strickwerk unter den Pro-dukten der textilen Künste genannt werden müssen. Es ist nächst demGezwirn dasjenige, welches bei der Bereitung der Gebinde benützt wird;doch dient es auch zur Bereitung von Bedeckungen. Das Geflecht gibtein solideres Strangwerk ab als das Gezwirn, indem die einzelnen Stränge,

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woraus es bestellt, mehr nach ihrer natürlichen Richtung, d. h. in demSinne der absoluten Festigkeit fungiren, wenn dasselbe gespannt wird.Zugleich hat es den Vorzug, sich nicht so leicht „abrebbeln“, d. h. inseine elementaren Fäden auflösen zu lassen. Zum Geflecht gehörenwenigstens drei Stränge, die abwechselnd übereinander greifen. (VideFigur.) Doch lässt sich die Zahl der Stränge beliebig vermehren, wobei