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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Viertes Hauptstück.

das Löthen erfunden oder vielmehr, wie die meisten anderen Erfindungenin den Künsten der Griechen, den Völkern älterer Kultur abgeborgt undauf Statuen angewandt. Pausanias beschreibt das mit Nägeln zusammen-geniethete Bild des Zeus Hypatos auf der Burg von Sparta aus getrie-benem Metall und hält dieses Werk des Klearchos von Rhegium für dieälteste (hellenische) Bronzestatue . 1 Viel früher gab es in ähnlicher Weiseausgeführte Werke in Mesopotamien und Aegypten , wie vorhandeneBruchstücke beweisen. Diese technische Branche der Bildnerei hiess all-gemein hei den Griechen Toreutik .

Die hierauf folgende Tech-nik ist der Erzguss, aberdieser tritt zuerst ganz inder Weise der empaistischenArbeit auf, nämlich alsdünne Erzkruste, dieum einen Kern vonEisen herumgegossenist. Höchst merkwürdigeProben dieser Art befindensich gleichfalls unter denassyrischen Alterthümern desbrittischen Museums. 2 Her-nach erst verfiel man darauf,statt des eisernen Kerns einensolchen zu nehmen, der sichin kleinen Stücken heraus-schaffen liess, wenn der Gussfertig war, und diese Methodeverhielt sich zur älteren gerade so wie das Sphyrelaton zu der Empaistik.Die ältesten hellenischen Hohlgüsse sind noch sehr dick von Metall;auch hiervon enthält das brittische Museum ein herrliches Beispiel ineinem Heroenkopfe von schönstem archaischem Stile, dessen Bronzewände

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1 Pausanias III. 17. Quatremöre de Q. Le Jupiter Olymp. S. 156.

2 Siehe beistehende Abbildung eines daselbst befindlichen mit Bronzeguss über-zogenen eisernen Kuhfusses, nach eigener Skizze. Die andern beiden Stücke sind ebendaher. Nämlich eine Kleeblattbekrönung, Empaistik auf einem Kerne von Holz oderMastix, der verschwunden ist, und ein getriebenes Stück eines assyrischen Säulen-kapitäls.