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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Textile Kunst. Assyrien .

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Die Ständer und Tragstücke sind entweder von quadratischem Durchschnitteund gleichförmig parallelepipedisch oder sie sind im Durchschnitte kreis-förmig und gerieft, geschuppt, auch wohl auf sonstige Weise korrugirt,oder endlich sind sie in derjenigen Weise eigenthümlich geformt, auf dieman verfällt, wenn mit Hülfe der Drehhank oder ähnlicher mechanischerVorrichtungen Metallbleche auf hölzerne Matrizen gepresst werden, einProzess, der in der Klempnerei und der Quincailleriefabrikation nochgegenwärtig häufige Anwendung findet, weil man durch ihn leicht billige

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Assyrischer Sessel.

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und zugleich prunkende Waare herstellt, dessen eigenthümlicher Stilaber bei uns nicht im mindesten mehr erkannt und berücksichtigt wird.Nur die Hindu 1 und andre gewerbtreibende Asiaten haben ihn traditionellbeibehalten und leisten darin noch jetzt Vortreffliches. Die zuletzterwähnte Resultante der Inkrustationsmethode zeigt sich naturgemäss nuran den steigenden, vertikal stehenden, stützenden Theilen des Pegma,

1 In der indischen Abtheilung der Londoner Weltindustrieausstellung befandensich vortreffliche Arbeiten der im Texte bezeichneten Art, worunter eine Bettstelle ausgetriebenem und emaillirtem Silber sich auszeichnete. Sie war in der That eine voll-ständige Illustration des Gesammtinh altes dieses Paragraphen über hohle Metallarbeit.

Semper, Stil. I. 23