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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Textile Kunst. Die Römer im Verfalle.

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tungen bezüglich dieses materiellen Theiles der Frage über Polychromieauf weissem Marmor bei den Alten, die mit den darauf hinweisendenStellen der alten Schriftsteller vollkommen übereinstimmen. Ueber andere,dieselbe Frage betreffende Punkte wird noch in dem Schlussparagraphendieses Hauptstückes und besonders in dem Hauptstücke Keramik Einigesfolgen. Die Technik des Ueberziehens der weissen und bunten Marmor-arbeiten sowie der Mörtelüberzüge blieb bei den Römern unverändert,nur musste die Anwendung derselben in der Römerzeit durch die Ein-führung der polylithen Dekoration einige Modifikation erleiden, auf diebereits hingedeutet worden ist.

So hatte zu Augustus Zeiten die antike, indogermanische Baukunsteine neue Phasis ihrer Geschichte betreten, indem zuerst das konstruktiveund stoffliche Element mit vollem Bewusstsein seiner Bedeutung in sieaufgenommen wurde. Diese struktive Richtung, verbunden mit derMassenhaftigkeit und Weiträumigkeit, welche der römische Baustil be-sonders mit Hülfe des Bogens sowie des nunmehr bereits mit grössterKühnheit und technischer Sicherheit gehandhabten Kreuzgewölbes undder Kuppel erstrebte, verbunden endlich mit jener Eigenschaft des rö-mischen Werkes, sich jeder Umgebung zu fügen, in die Natur einzugehenund doch zugleich sie zu beherrschen, sich ihr mikrokosmisch gegenüberzu stellen, macht den römischen Baustil zu dem architektonischen Aus-drucke des grossartig materiellen, weltlichen und zugleich weltbeherr-schenden Kaiserthumes!

§■ 84 .

Die Römer im Verfalle.

Wir berühren nun noch in aller Kürze den Ausgang und das letzteRegen dieses Kaisergedankens vor seinem Verscheiden, soweit sich dieseTodeszuckungen in dem Verfalle der Baukunst verrathen, — natürlichvon dem Standpunkte aus betrachtet, der uns hier speziell beschäftigt.

Dieser Zeitpunkt ist dadurch charakteristisch, dass das struktiv-lithotomische Element, das zur Zeit der Blüthe des Kaiserthums mit