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Das westliche Süd-Tirol / geologisch dargestellt von Richard Lepsius
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III. Formationen.

Grund vor, und es geht die Haupt-Dolomit-Facies durch bis unter den Lias. Wegen dieser Facies-vertretung sowohl als wegen der einheitlichen Fauna, müssen die rhätischen Schichten noch zumKeuper gerechnet werden.

Das beste Profil für die rhätische Stufe ist aufgeschlossen im obersten Lorina-Thal an denAbhängen des Monte Lanino. Steigt man aus der Yal dAmpola durch eine enge, wilde Dolomit-Schlucht den Lorina-Bach hinauf, so sieht man nach zweistündigem Klettern plötzlich weite, grüneMatten vor sich, und darüber emporragend die hohe Wand des Monte Lanino; Schicht für Schichtist an diesen Gehängen aufgedeckt. In der folgenden Zeichnung habe ich diese Ansicht so genauwie möglich dargestellt:

Rhätische Schichten der Val Lorina.

12. Haupt-Dolomit.

1. Unterste Rhätische Thone.

2. Plattenkalk , erste Zone.

3. Schwarze Mergel und Thone.

4. Plattenkalke mit Ophiura Dorae.

56. Plattenkalke und Thone.

7. Rauchwacke und Gyps. Quarzadern.

8. Kleinstückige Thone voller Bactryllien. Cerithium Hernes ,Cyretia rhaetica.

9. Schichten mit Aoicula contorta ; abwechselnd schwarzeThone und Kalkbänke. Cyrenen - Lumachelle.

10. Thonschiefer mit Kalkbänken.

11. Lithodendron-Kalk. Darin Lumachelle von Terebr. gregaria.

a. Val Lorina.

b. Monte Bragon.

c. Pass zum Tremalzo.

d. Monte Lanino.

Wunderbar schön sind die Versteinerungen,

welche die Thone und Mergel erfüllen; die