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III. Formationen.
Grund vor, und es geht die Haupt-Dolomit-Facies durch bis unter den Lias. Wegen dieser Facies-vertretung sowohl als wegen der einheitlichen Fauna, müssen die rhätischen Schichten noch zumKeuper gerechnet werden.
Das beste Profil für die rhätische Stufe ist aufgeschlossen im obersten Lorina-Thal an denAbhängen des Monte Lanino. Steigt man aus der Yal d’Ampola durch eine enge, wilde Dolomit-Schlucht den Lorina-Bach hinauf, so sieht man nach zweistündigem Klettern plötzlich weite, grüneMatten vor sich, und darüber emporragend die hohe Wand des Monte Lanino; Schicht für Schichtist an diesen Gehängen aufgedeckt. In der folgenden Zeichnung habe ich diese Ansicht so genauwie möglich dargestellt:
Rhätische Schichten der Val Lorina.
12. Haupt-Dolomit.
1. Unterste Rhätische Thone.
3. Schwarze Mergel und Thone.
4. Plattenkalke mit Ophiura Dorae.
5 —6. Plattenkalke und Thone.
7. Rauchwacke und Gyps. Quarzadern.
8. Kleinstückige Thone voller Bactryllien. Cerithium Hernes ,Cyretia rhaetica.
9. Schichten mit Aoicula contorta ; abwechselnd schwarzeThone und Kalkbänke. Cyrenen - Lumachelle.
10. Thonschiefer mit Kalkbänken.
11. Lithodendron-Kalk. Darin Lumachelle von Terebr. gregaria.
a. Val Lorina.
b. Monte Bragon.
c. Pass zum Tremalzo.
d. Monte Lanino.
Wunderbar schön sind die Versteinerungen,
welche die Thone und Mergel erfüllen; die