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Christoph Jetzler.
erwarte, daß Hr. Meyer mit diesem Instrument die besten Obser-vatorien in Deutschland machen werde. Dieser geschickte Astronomwar übrigens sehr betrübt über den Schaden, den er in Ansehungseiner Bibliothek durch den letzten Sommer auf dem Observatoriumentstandenen Brand erlitten. — Euer HochEdelgeb. hätte nochzerschiedenes zu berichten z allein die mir wegen sehr vtlen beson-ders Forstgeschäften schmal zugemessene Zeit erlaubt mir es nicht.Alle Tage habe nun in unsere Höltzer zu gehen, weil ich inetlichen derselben Holtz fällen lasse, und wann ich dann Abendsnach Hause komme, warten gemeinglich etliche Personen auf mich,oder ich habe der Forstgeschäften halber zu schreiben, oder sonstArbeiten zu verrichten, die sich nicht aufschieben lassen. Studirenkann ich dermalen wenig oder nichts f denn wenn ich ja etwaneine Stunde von jenen Geschäften frey habe, so bin ich dan dochzum Nachdenken nicht aufgelegt. — Künftigen Frühling hoffe dieEhre zu haben Euer HochEdelgeb. meine Aufwartung zu machen,u. Denenselben Zerschiedenes von meiner Reise mündlich zu er-zehlen. Indessen bitte Euer HochEdelgeb. um die Fortsetzung Deroschätzbaren Freundschaft u. Gewogenheit."
Hätte Jetzler sich entschließen können, sich der Holzherrnstellezu bedanken, und ganz seiner Professur und seinen Lieblingsstudienzu leben, so wäre ihm wohl gewordener), denn letzter» wünschteer ja immer sich ungestört hingeben zu können, und als Lehrer
2i) Ob nicht auch bei größerer Muße mein Produktivität bei ihm erwachtwäre, läßt sich wenigstens fragen, — und es kömmt mir etwas unbillig vor, wennman, wie es von einem der Biographen geschehen ist, Jetzler alles Talent zuselbstständigcn Schöpfungen auf wissenschaftlichem Gebiete absprechen will. GroßesTalent schrieb sich zwar Jetzler selbst nicht zu, äußerte sich aber in einem am30. Merz 1777 an Joh. III. Bernoulli gerichteten Briefe mit den Worten: „Es istgut, daß man dennoch gelehrt, brauchbar und nützlich in der Welt seyn kan, wennman gleich noch tief unter den größten Geistern steht. Es können nicht lauterBernoulli und Euler seyn. Wie wenig sind am Himmel Sterne der ersten Größe."Auch Jetzlers Korrespondenz enthält nach demselben Biographen keine wissenschaft-lichen Diskussionen, keine eigenen bedeutenden Gedanken, rc., und dieß ist wiederkein billiges Urtheil. Viele Briefe, namentlich in der Korrespondenz mit Jean-neret, sind von wissenschaftlichem Interesse, und an originellen Gedanken fehlt esauch nicht. So schrieb er z. B. am L. Juni 177L an Jeanncret: «diotrs vis Lvsnir serrr uns ssris inünis, llont cetts vis «islsrmins Is loi eis Is Pro-gression , st en ksit ä uns eerlsins msnitzrs Is Premier terms.»