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grünen Kappe bedeckt, deren Beutel seitwärts hängt, derdunkelrotlie Mant'el am Halse umgeschlagen und mit braunemPelzwerk verbrämt. Der Hintergrund ist dunkel. An dergelblichen Fensterbank, welche das Bild unten abschliesst,hat der Künstler seine gewöhnliche Unterschrift (aber inzierlicheren gotliisclien Zügen als sonst) angebracht, ausser-dem das griechische Wort „TifuoOso;“ und das Motto:„LEAL SOUVENIR“. Die Zeichnung ist sorgfältig, dieMalerei bis zum Uebermass vertrieben, das Bild aus demJahre 1432 datirt.
Dem folgenden Jahre (1433) gehört ein anderes, eben-falls in der Nationalgalerie bewahrtes Brustbild eines Mannes Mann im
, , ^ Polzrockc.
im Pelzrock und turbanartig um den Kopf gewundenenrothen Tuche. Mit einer überaus sorgfältigen Ausführungverbindet Jan hier eine feine Modellirung, ein kräftigesRelief und einen tiefen bräunlichen Ton. Er folgt derNatur bis in ihre geheimsten Ecken und Winkel, ohneaber durch einen einzigen Pinselstrich sich zu verratlien.
Wie das Datum 1433 anzeigt, befand sich der Künstlernoch unter dem Einfluss des Genter Altars, als er diesesBildniss malte. 1 Dasselbe gilt auch von dem grösserenPortraite, welches jüngst mit der berühmten SuermondtschenSammlung nach Berlin kam und unter dem Namen: Der 1 mit denMann mit den Nelken bekannt ist.
Dieses Wunder der Naturwahrheit — das Höchste,was treue Nachahmung leisten kann — führt uns einenMann in den sechsziger Jahren aus den vornehmen Ständenim Brustbilde vor. Er blickt in dreiviertel Stellung ausdem Bilde heraus, doch wendet er das Auge nicht demBeschauer zu; die Lippen sind leise geöffnet, die Hände
1 National-Galerie. Nr. 222. AufHolz; 101/4 Zoll h. 7i/ 2 Zoll br.Ausser der Signatur: Johes. de. Eyck.
me fecit. ano MCCCO. 33. ZI oetobris
trägt das Bild auch oben am Rahmendas Motto: Als ilik kan. Es ent-stammt der A runde] Sammlung undwar später in jener des ViscomtMiddleton in Pepper-harrow.