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Die andere Tafel zerfällt in zwei Abteilungen. In deroberen ist die Verkündigung dargestellt. An der Madonnawie am Erzengel fällt die Kundung der Köpfe auf. Durchdie Fenster öffnet sich ein Ausblick auf eine Hügelland-scliaft, in welcher die Geburt Christi mit Joseph und Maria,mit drei Engeln, welche um das Christkind knieen, mit Ochsund Eselein an der Krippe geschildert wird. Die untereAbtheilung führt uns die Anbetung der Hirten vor Augen,an deren einem wir wieder die breite Stirn und schwerenAugenlider bemerken . 1
Kreuzigung Zwei Flügel eines Triptychons, in der Eremitage in
Weltgericht. LJ’ o
St. Petersburg, von kleinerem Umfange, feiner Durchbildung,haben mit den Berliner Tafeln manche Merkmale gemein.Sie stamihen gleich diesen aus Spanien und geben gleich-falls eine gute Vorstellung von der älteren Kunstweise unseresMeisters, als er noch enger mit der Schule Eyck’s zusammen-hing. Christus am Kreuze zwischen den Schächern, Lon-ginus mit der Lanze, der Lieblingsjünger und die in denArmen der Frauen ohnmächtige Maria zu Füssen des Kreuzessind auf dem einen Flügel geschildert, auf dem anderen dasWeltgericht: Christus zwischen Maria und Johannes, danndie Apostel und unten im Vordergründe der ErzengelMichael und von Teufeln geplagte arme Seelen. In demTypus der Gestalten und Köpfe, in der Farbe und im Aus-drucke prägt sich die Weise des Petrus Cristus unzweifel-haft aus . 2
Zu den besten Leistungen des Künstlers gehört das
1 Berlin , Museum Nr. 529 a und529 b . Holz. 4' 7" h. — 1' 91/ 2 " br.Die erste Tafel liat die Inschrift:„Petrus Xpr me fecit“; die anderedas Datum: „Anno Domini
MCCCCLI1“. Die Tafeln wurdenvon ErasineHi erworben, welcherdieselben in Segovia kaufte, wohinsie aus Burgos gekommen waren.Die Aussenseiten zeigen einfarbige