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es der li. Georg auch zu danken, dass er vom Gedächtnissfestgelialten und von Künstlern gern wiederholt wurde . 1vemon Reste eines Triptychons, dessen Mitteltafel verlorenPornalts. ging) besitzt auch Hr. Yernon Smith in London . Der eineFlügel stellt eine alte Dame unter dem Schutze einer weib-lichen Heiligen knieend dar, auf dem anderen ist der männ-liche Stifter mit dem h. Georg geschildert. Die beidenBildnisse fesseln durch den würdigen Ausdruck, die weib-liche Heilige durch die zierlich-freundliche Haltung; amwenigsten ist der h. Georg in seiner Rüstung gelungen.Die Landschaft auf beiden Tafeln besitzt den Vorzug voll-endeter Ausführung und vollkommener Klarheit . 2
Paris Eine wahre Perle zarter Vollendung erblicken wir in
h. Magda- °
johanniiapt ^ en zwß i ^ a f e l n: ( ^ ie R Magdalena mit der Salbbüchse undJohann Baptist, welche die Louvregalerie aus der Sammlungdes Königs Wilhelm II. von Holland erworben hat. Wiedas Enfielder Fragment gehören auch sie der reifsten Zeitdes Künstlers an und müssen den vollendetsten SchöpfungenMemling’s zugezählt werden. Unübertroffen bleibt die holdeReinheit in den Zügen und dem ganzen Wesen der Magda-lena, und die Figur des Täufers zeigt hier das herbe An-sehen noch gemildeter, als auf dem Enfielder Bilde. Alslandschaftliche Episoden treten uns auf der einen Tafel dieTaufe Christi, die Predigt und Enthauptung des Täufers,auf der andern die Auferstehung des Lazarus, das Gast-mahl des Simon, Christi Erscheinung als Gärtner entgegen . 3Der Altarschrein, zu welchem diese beiden Tafeln gehörten,
1 Eine Copie besass z. B. voreiniger Zeit ein Mr. Farrer in London ;andere Nachbildungen lassen sich ge-wiss noch nacliweisen, sobald dieAufmerksamkeit darauf gelenkt ist.
2 London , Mr. Vernon Smith.IIolz. 0.81 h. — 0.30 br. Der Himmelund einzelne Tlieile der Figuren
durch Restauration beschädigt.
3 Paris , Louvre, Nr. 288 und 289.Holz. 0.48 h. — 0.12 br. Die ersteTafel befand sich früher im BesitzeLucian Bonaparte’s und wurde unterdem Namen van Eyck gestochen.Baron Fagel kaufte 1815 beideTafeln für 11,728 Fr.; später ge-langten sie in die Sammlung desKönigs Wilhelm II. von Holland ,nach dessen Tode in das Louvre.