1^. Das Astrolabium und Torquetum.
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Dic Art des Gebrauchs geht st am besten aus einem Beispielehervor, das uns Ptvlemäus in folgenden Worten gibt''): „Am9. Pharmonthi des 2. Jahres von Antvnmst nahe beim Unter-gänge der Sonne, als die letzten Theile des Stieres im Meri-diane waren, d. h. 5'st Eqninoetialstunden nach Mittag, beobach-teten wir in Alexandricn die scheinbare Distanz des Mondes vonder Sonne, die damals in 3° der Fische stand, und fanden sie92st". Eine halbe Stunde später, als die Sonne untergegangenwar und das erste Viertel der Zwillinge im Meridiane stand, wurdeRegulns, während der erste Breitenkreis auf den Mond eingestelltblieb, am Zweiten gesehen, als er in einer Distanz von 57 V.;" vornErsten gegen Osten stand. Folglich war st Rcgulus in 2 ° 30' desLöwen oder um 32" 3(U vom Sommersolftitium entfernt." —Das dem Astrolabium verwandte und mit ihm im Gebrauch über-einstimmende, von Regivmontan erfundene Torque turnsthat zunächst nur darum Interesse, weil es eine Art successiven
st Mit Berücksichtigung des in der vorhergehenden Note Gesagten.
0 Almagest VII 2.
st Also am 23. Februar 13!> n. Chr. — Bergt. 10, 13 und 22.
st Unter Berücksichtigung der in der Zwischenzeit vorgekommenen eigenenBewegungen der Sonne und des Mondes. Ohne diese würden sich nur 32 " 1Tstst'ergeben haben.
st Das Torquctum bestand aus einem gegen eine horizontale Tafel umdie Equatorhöhe geneigten, senkrecht zur Weltaxc aufgestellten, getheilten Kreise I,in dem sich concentrisch ein andererKreis II mit Index drehte. Ueberletzterem Kreise stand ein zweiter ge-theilter Kreis III, der gegen ihn umdie Schiefe der Ekliptik geneigt warund wieder einen innern drehbarenKreis IV mit Index hatte, der endlicheinen dazu senkrechten getheilten Kreis Vtrug, um dessen Centrum sich noch einDiopterlineal drehte; Orientirung undGebrauch waren ähnlich wie beimAstrolabium, wie dieß schon angedeutetworden. — Bergl. für das Torgnetum Fjg.
die mehrerwähnten ,,8eripta RegiomcmtamA wo es abgebildet und weitläufigbeschrieben ist.
Wolf, Astronomie.