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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
Entstehung
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163
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4!». Das Plauisphüriüm,

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Gedanke auf der einen, nachmals Dorsuin Astrvlabiigenannten Seite einer Scheibe eine Kreischeilnng mit Alhydadezu Höhenmessungen anzubringen ch, — in die Bertiefnng derandern, Mater Astrvlabii genannten und mit einer Stnn-dentheilung versehenen Seite aber, eine für eine bestimmte Pvl-hvhe evnftrnirte sterevgraphische Pvlarprvjeetivn der Himmeis-kngel mit ihren Parallelkreifen, Almneantaraten, Bertiealkreifen n,,das eigentliche Pla nifphäri nm, zn legen"), über welchem eine

h Eine Vorrichtung, die auch häufig als selbstständiges Instrument con-struirt und dann ebenfalls als Astrolabium bezeichnet wurde,

h Die für die Eonstruction der Hnuptkreise des Planisphärinms gegebenenVorschriften bestehen in folgendem: Arnit verzeichnet zuerst einen Kreis des be-liebigen Halbmessers ab, -zieht in ihm zwei zu ei inander senkrechte Durchmesserab und at, -- trägt be —

-MV 2 " a >> und von dem er-haltenen Nullpunkt o auf demvon a aus durch ihn gelegtenKreis theils Rühr», theils be-liebige ä, theils Mists v -verbindet die betreffendenPunkte mit b, - erhält soi, b, I - und legt endlichdurch diese von a auS wiederKreiset Diese Kreise stellender Reihe nach den Wendekreis des Krebses, den Parallelder Deelinatiou st und denPolarkreis dar, währendder durch o gelegte Kreis den Eqnator oder Eqniuvctial, der ursprüngliche Kreisden Wendekreis des Tteinbvcks und ein die beiden Wendekreise berührender Kreisdie Ekliptik repräsentirt: Ist nämlich ab — l und o — Nist»st so folgen derReihe nach genau dieselben Formeln

a> — Ix - ,— ab — — a> — Ix ^

a 4 — Ootx

NO - o ^ Ne> -Po

tvelche aus den allgemeinen Formeln der stereographischeu Projeetion für diebetreffenden Kreise folgen - und hieraus ergibt sich sodann die Richtigkeit derVerzeichnung der Ekliptik von selbst, sowie noch, daß i Pol der Ekliptik ist. Für

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