249. Die neue Kometenfurcht.
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durch Scherz und Ernst über die Sache aufzuklären, halfenwenig, — erst nachdem der Schreckenstag ohne Störung irgendwelcher Art verlaufen war, beruhigten sich nach und nach dieGemüther. — Aehnliches wäre noch 1832 beinahe bei Anlaßeiner Erscheinung des Biela'schen Kometen st geschehen: Olbcrshatte etwas zuvor nachgewiesen, daß die Nebelhülle jenes Jrr-sternes am 29 Octvber jenes Jahres die Erdbahn streifen dürfte,aber an einer Stelle von der die Erde selbst an diesem Tagevolle 11 Millionen Meilen entfernt sei. Die Zeitungen über-sahen nun sowohl den Unterschied zwischen Erdbahn und Erde,als überhaupt den ganzen, jede Gefahr entfernenden Zusatz, —kündigten einfach einen Zusammenstoß mit der Erde selbst an,— und schon begann das Publikum sich zu ängstigen, als esLittrow noch rechtzeitig gelang, dasselbe durch eine Gelegenheits-schrift st über die wirklichen Verhältnisse aufzuklären und dadurchzu beruhigen. — Anhangsweise mag noch des Kometen von1556 gedacht werden, der ebenfalls längere Zeit das aber-gläubische Publikum beängstigte: Als nämlich ein Liebhaber derAstronomie, der englische Geistliche Richard Dunthornc, umdie Mitte des vorigen Jahrhunderts, gestützt auf einige Angaben,welche er in dem Manuscripte „Iruotutus tratrm L^uln cloOoinstis" aufgefunden hatte, den Kometen von 1264 berechnete,fand erst für denselben mit den von Halleh für den Kometenvon 1556 erhaltenen, so ähnliche Elemente, daß er vermuthenmußte, es möchten die beiden Erscheinungen von 1264 und 1556Einem Kometen von etwa 292°> Umlaufszeit zugehören, der somitetwa 1848 wieder erwartet werden dürfte. Zu ähnlichen Resul-taten war später Pingro und noch in neuerer Zeit Hindgekommen, ja man las sogar im Januar 1848 in den Zeitungen,