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Erster Halbband.
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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik.

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Eliminiert man aus diesen Gleichungen unter Berücksichtigung, dass auchL . t 2 = a + (k 2 : a) ist, die Grössen k a und a, und setzt

A, = h 2 b 3 (t 2 — t| 2 ) A, = b 3 b, (t 2 — t, 2 ) A :) = h, h ä (t 2 — t 3 2 ) 11

so erhält man nach gehöriger Reduktion

T, = A, (b a — b 3 ) A a (b :i —^b,) + A 3 (b, —-h 2 J_ _ . g

Ä, (t 3 2 —t 2 2 ) + A a (t, 2 — t, 2 ) + Äs (V 2 t, 2 )und kann daher nach dieser, von Gilberto Govi (Mantua 1835 — Rom 1889;Prof. phys. Florenz ) neuerlich (Compt. rend. 1880) in Vorschlag gebrachtenhübschen Methode, L berechnen, ohne a und k 2 bestimmen zu müssen. — Fürweitern Detail und die betreffende Litteratur vgl. teils 429, teils den vonOppolzer 1883 der geodätischen Konferenz erstatteten Bericht, und ganz be-sonders auch „Gius. Lorenzoni, Relazione sulle esperienze istitute nel Osserva-torio di Padova 1885/6 per determinari la lunghezza del pendolo semplice asecondi, premessa la esposizione ^dei principi del metodo e la descrizione dellostrumento di Repsold. Roma 1888 in 4.“

133. Die ersten Uhren. — Die ersten Vorrichtungen, umdie Zeit abzuteilen oder zu messen, scheinen, allfällig abgesehenvon den später (195) zu behandelnden Sonnenuhren, sog. Wasser-uhren gewesen zu sein, welche auf dem Principe beruhten, dasseine gegebene Menge Wasser, allerdings strenge genommen nurunter Voraussetzung konstanten Niveaus, immer dieselbe Zeit braucht,um aus einem obern Gefässe durch eine und dieselbe Öffnung in einunteres abzufliessen “. Etwas später wurden als eine Art Surrogatsog. Sanduhren gebraucht, bei welchen das Wasser durch feinenSand ersetzt war und die Gefässe vertauscht werden konnten 6 . —Diese noch ziemlich rohen Mittel für Zeitmessung wurden sodannvom 14. Jahrhundert hinweg durch sog. Gewichtuhren verdrängt,bei welchen alsbald, ausser dem an einer Walze wirkenden Gewichteund den die Drehung auf ein Zeigerwerk übertragenden Rädern,auch der die Bewegung mit Hilfe eines sog. Echappements wenigstenseinigermassen regulierende, hin und her schwingende Balancier 0 ,und ein das Aufziehen des Gewichtes ohne Störung erlaubendesSperr-Rad d vorkamen, also bereits alle wesentlichen Bestandteileunserer gegenwärtigen Uhren vertreten waren e . Und wieder etwazwei Jahrhunderte später traten hiezu noch als tragbare Surrogatesog. Federuhren, bei welchen das Gewicht durch eine gespannteFeder mit Schnecke, der Balancier anfänglich durch eine Schweins-borste, später durch die sog. Unruhe, ersetzt wurde f.

Zu 122: n. Die Wasseruhren sollen spätestens um 000 v. Chr. bei denAssyrern und daun bald auch bei den Griechen und Römern in Gebrauch ge-wesen sein. Während sie ursprünglich ganz einfach waren und direkt dasQuantum des abgeflossenen Wassers in Betracht gezogen wurde, versah manspäter, vielleicht nach Vorgang des um 270 v. Chr. zu Alexandrien lebendenMechanikers Ktesibios , das Auffangsgefäss mit einem Schwimmer, welcher