Band 
Erster Halbband.
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— Einige Yorkenntnisse aus der Physik. —

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134 . Einige Begriffe aus der Hydraulik und Pneu-matik. — In jeder Flüssigkeit pflanzt sich die Wirkung einer Kraftnach allen Seiten fort, und die Drucke auf verschiedene Teile derWandung eines vollständig gefüllten und begrenzten Gefässes ver-halten sich wie ihre Flächen. — Die Oberfläche einer ruhendenFlüssigkeit ist infolge der Schwere und der leichten Verschiebbar-keit der Teilchen horizontal. Der Druck auf ein Teilchen im Innernder Flüssigkeit (folglich auch der Gegendruck nach oben), undebenso derjenige auf den Boden eines Gefässes, ist gleich dem Ge-wichte des auf ihm ruhenden Fliissigkeitscylinders und hängt nichtvon Form und Inhalt des Gefässes ab °. Der Druck auf eine Stelleder Seitenwand ist gleich dem Gewichte einer Flüssigkeitssäule,welche dieselbe zur Grundfläche, und die Distanz ihres Schwer-punktes vom Niveau der Flüssigkeit zur Höhe hat. — In kommuni-zierenden Gefässen, so z. B. in den beiden Schenkeln der sog.Kanalwage (321) steht dieselbe Flüssigkeit gleich hoch, währendsich die Höhen verschiedener Flüssigkeiten wie ihre Dichten ver-halten ; doch können durch die Molekular-Anziehungen, namentlichin engen oder sog. Capillarröhren, merkliche Modifikationen hervor-gebracht werden, so dass z. B. Wasser in Glas sich mit konkaverOberfläche über das Niveau erhebt, Quecksilber in Glas dagegenmit konvexer Oberfläche unter dasselbe sinkt h . — Das Gewichtder von einem Körper verdrängten Flüssigkeit ist gleich seinemGewichtsverluste in derselben, und man erhält somit die Dichteeines Körpers, wenn man sein absolutes Gewicht durch seinen Ge-wichtsverlust in reinem Wasser teilt c . Ist das Gewicht eines Kör-pers kleiner als dasjenige der von ihm verdrängten Flüssigkeit, soschwimmt er in derselben, und es sinkt derselbe Körper in einerFlüssigkeit um so weniger tief ein, je dichter letztere ist, so dasser als Dichtigkeitsmesser oder Aräometer dienen kann a . — DieAusflussgeschwindigkeit ist bei engen Öffnungen gleich der beimfreien Falle durch die Druckhöhe erhaltenen Geschwindigkeit zusetzen, so dass, wenn q die Fläche der Öffnung und h die Druck-höhe bezeichnet, die Ausflussmenge pro Sekunde gleich q • VWghist e . — Der Stoss einer bewegten Wassermasse ist gleich dem Ge-wichte einer Wassersäule, deren Basis die Druckfläche und derenHöhe a 2 :2g ist, wo a die Geschwindigkeit des Wassers bezeichnet.— Giebt man einer Luftmenge A der Dichte d noch einen BaumB ein, so erhält sie die Dichte d t = d • A : (A -f- B); wird dann jeder Raum B wieder abgesperrt, geleert, und neuerdings eingegeben,so hat die Luftrestanz nach n Wiederholungen dieser Operation nurnoch die Dichte d u = d [A : (A + B)] n . Ein hiezu geeigneter Apparat