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— Die neuem Refraktoren und Reflektoren.
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1848—50, 8 Tli. in 8. (deutsch durch Theile, Braunschweig 1859), — SimonSchwentlener (Buchs im Rheinthal 1820 geh.; Prof. hot. Basel und Berlin ), DasMikroskop. Leipzig - 1807 in 8.), — etc.“, beizufiigen wären. — i. Hadley wies1723 (vgl. Pli. Tr.) der Roy. Society ein nach dem Newton’schen Principe ge-bautes, G-fiissiges Teleskop vor, das ungefähr ebensoviel als ein 123-füssigesvon Huygens leistete; später wandte er meistens das Gregory’sche Verfahrenan. — /.. Herschel, der 1774 ein erstes 7-fiissiges Teleskop fertig brachte,wandte bei seinen kleinern Instrumenten das Newton’sche Verfahren an, wäh-rend er bei grossem und namentlich bei dem von 1785—89 gebauten Riesen-teleskope von 4 auf 39', unter Weglassung des Hilfsspiegels, der Spiegelaxeeine kleine Neigung zur Tubusaxe gab und das Bild direkt betrachtete, d. li.zu der sog. „Front-view“ überging. Er soll mit Hilfe seines Bruders Alexandervon 1766—82 über 400 Spiegel von 7—20' geschliffen und zum eigenen Ge-brauche meist 20-fiissige angewandt haben. — l. William Parsons , erst LordOxmantown, dann Earl of Rosse (Parsonstown in Irland 1800 — ebenda 1867)baute sich, nach langjährigen Versuchen über Spiegelmasse, Schleifmittel etc.,sein Spiegelteleskop von 0 auf 55' mit einem Kostenaufwande von circa300000 Fr., und stellte es 1845 in seinem Schlosse Birr-Castle auf; dasselbeerlaubt, die Vergrösserung bis auf 6000 zu steigern, ist dagegen natürlich beieinem Gewichte von mehr als 100 Doppelceiitnern etwas ungefügig, so dass seineBewegung- auf etwa 1 1 / 2 11 zu beiden Seiten des Meridianes beschränkt werdenmusste. Vgl. seine Abhandlungen „Account of experiments on the reflectingtelescopes (Ph. Tr. 1840), und: On the construetion of specula of 6 feet aperture(Ph. Tr. 1861)“. Mit ihm konkurrierte namentlich William Lasseil, der etwa 1860ein Teleskop von 4 auf 37' baute, auch eine eigene Maschine zum Polieren derSpiegel erfand (vgl. A. N. Bd. 63, Mem. Astr. Soc. 16 und Ph. Tr. 1874). —Der von Foucault (Coinpt. rend. 1857) und Steinheil (Monthly Not. 1858) fastgleichzeitig gemachte Vorschlag, die schweren, kostbaren und leicht er-blindenden Metallspiegel durch versilberte und relativ leicht wieder neu zuversilbernde Glasspiegel zu ersetzen, ist schon vielfach mit Erfolg ausgeführtworden.
143 . Die praktische Bestimmung von Brennweite,Vergrösserung, Gesichtsfeld und Leistung. — Um für einLinsensystem die Lage der Kardinalpunkte und die Grösse derBrennweite zu bestimmen, kann man sich der früher (141) ent-wickelten Beziehungen bedienen “, — findet letztere aber für eineeinzelne Linse auch nahe, indem man die ihr, oder ihrer Verbindungmit einer schon bekannten Linse, entsprechende Bildweite der Sonnemisst h . — Die Vergrösserung kann man mit genügender Genauig-keit erhalten, indem man das Fernrohr auf einen fernen Gegenstandajüstiert, dann diffuses Himmelslicht durchgehen lässt und nun denDurchmesser des hinter dem Okulare entstehenden Lichtscheibchensin denjenigen des Objektives dividiert®, — sodann aus dieser undden Brennweiten die Lage des sog. Augpunktes, die Grösse desGesichtsfeldes und die Helligkeit ableiten d . — Zur Prüfung derLeistungen eines Fernrohrs endlich eignet sich vorzüglich die Be-trachtung der Fixsterne mit demselben: Ihr Bild muss bell, rein,