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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik.
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100 Centigraden, also 51'/*" nahezu 229 Centigraden entsprechen, der sog. ab-solute Nullpunkt (vgl. 149) 229 Centigrade unter dem Eispunkte stehen, wäh-rend man ihn jetzt allerdings hei 273 annimmt. — Die nächste Zeit zeigteim allgemeinen wenig Verständnis für diese gesunden Ideen, und so ist esdoppelt interessant, dass sich (vgl. die „Remarques“ von Deluc in Journ.des Sav. 1791) im Nachlasse von Toh. Mayer ein von ihm 1755 verfertig-tes Quecksilber-Thermometer fand, welches neben den gewöhnlichen Ein-teilungen eine „Scala expansionum aeris“ zeigte, bei der 1000 dem Eispunkteund 1380 dem Siedepunkte entsprach: Diese Scale, deren Nullpunkt somit auf1000 x 100 : 380 = 263,2 Centigrade unter dem Eispunkte gefallen wäre, lässtnämlich nicht bezweifeln, dass Tob. Mayer (nicht erst sein Sohn, wie zuweilenangegeben wird) nicht nur sein Thermometer im Sinne von Amontons gra-duierte, sondern auch die glückliche, sonst wohl Lambert gutgeschriebeneIdee hatte, die frühere Zollscale mit Ramnteiien, und die „conventioneilen“Temperaturangaben, wie es die neuere Physik zu thun gewohnt ist, mit„absoluten“ zu vertauschen. Dagegen bleibt Lambert das Verdienst, nicht nurdie analogen Untersuchungen noch schärfer durcbgefiihrt und so z. B. dieMayer’schen Werte 380 und 263,2 durch die wesentlich genauem 370 und 270,3ersetzt, sondern namentlich auch in seiner „Pyrometrie “ die Vorzüge desLuftthermometers gehörig beleuchtet und die Basis für die betreffendenArbeiten der Neuzeit gelegt zu haben. Pur letztere muss auf die bereits er-wähnten Schriften, sowie auf „Heinrich Gustav Magnus (Berlin 1802 — ebenda1870; Prof. phys. und Akad. Berlin ), Über die Ausdehnung der Luft in hohemTemperaturen (Pogg. Ann. 1842), — Regnault, Sur la comparaison du thermo-metre ä air avec le thermometre ä mercure (Ann. ch. et ph. 1842), — Charles-Edouard Guilläume (Les Verrieres 1861 geb.; Savant attache au bureau inter-nat. des poids et mesures), Etudes tliermomdtriques, ferner: Eormules pratiquesponr la transformation des coefficients thermiques (Trav. et mein. 5 u. 6 von1886 und 1888), und: Traitö pratique de la thermometrie de precision. Paris 1889 in 8., — Pierre Chappuis (Bremblens bei Morges 1855 geb.; Savantattache au bureau internat. des poids et mesures), Etudes sur le thermometreä gaz, et comparaison des thermometres ä mercure avec le thermomfetre ägaz (Trav. et mein. 6 von 1888), — etc.“ verwiesen werden. — d. Für dieim allgemeinen wenig verlässlichen Extremthermo-meter auf „James Six (1740? — 1793; Esquire inCanterbury ), Account of an improved Thermometer(Ph. Tr. 1782; neue A. London 1794 in 8.), — DanielRutherford (Edinburgh 1749 — ebenda 1819; Prof. bot.Edinburgh ), Adescription of an improved Thermometer(Tr. Edinb. 1794), — etc.“ verweisend, mag noch kurzder sog. Metallthermometer gedacht, und speciell das-jenige beschrieben werden, welches durch FriedrichHermann (Bern 1835 geb.; Mechaniker in Bern ) mitbestem Erfolge vielfach ausgeführt wurde: Es bestehtaus zwei zusammengelöteten Metallstreifen (Stahl undMessing), die so zu einer Spirale aufgewunden sind,dass das sich stärker ausdehnende Metall (Messing)nach innen zu stehen kömmt, also die Spirale beiErwärmung sich öffnet; das innere Ende der Spiraleist festgemacht, jedoch so, dass die ganze Spirale
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