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— Die Thermometrie. —
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belmfs Regulierung mittelst der Schräubchen a und b etwas gedreht werdenkann, — das äussere Ende dagegen ist entweder mit einem Zeiger verbunden,der, um die momentane Temperatur anzugeben oder zu registrieren, über eineScale gleitet, oder (wie z. B. bei den, vgl. 128: c, durch Wild und Hasler kon-struierten Begistrierapparaten) durch einen, etwa alle 5"' wirkenden Auslösungs-apparat au eine sich langsam voriiberbewegende Walze gedrückt wird, oder steht,wenn nur Extreme angegeben werden sollen, zwischen zwei drehbaren Zeigern,die so konstruiert sind, dass beide, wenn ihre Spitzen zusammengeführt werden,teils in Kontakt mit ihm kommen, teils die augenblickliche Temperatur an-geben , während sodann bei nachfolgender Zunahme oder Abnahme der Tem-peratur der eine oder der andere von dem Spiralende vor sich hergetriebenwird. Bei etwas sorgfältiger Behandlung giebt dieser Apparat ganz brauch-bare Resultate, wie sich aus der bereits citierten Abhandlung von Wild undaus den von mir und Adolf Hirsch (.Halberstadt 1830 geb.; Prof. astr. undDir. Obs. Neuenburg) in den Jahrgängen 1867 und 1868 der Schweiz , met. Beob.publizierten Berichten ergiebt. — Zum Schlüsse mag noch angeführt werden,dass Zimmer schon 1746 für den Salon in Dresden ein Metallthermometerkonstruierte, — dass Magelhaens (vgl. 128) ein ebensolches beschrieb, —dass Charles Brooke (London 1804 geb.; Wundarzt in London ) einen photo-graphischen Registrierapparat erfand und (Ph. Tr. 1846—47) beschrieb, —dass Josiah Wedgwood (Burslem in Staffordshire 1750 — Etruria bei Newcastle 1705; Töpfer) ein auf der Annahme, dass Thon proportional der Hitzeschwinde, beruhendes Pyrometer zur Messung sehr hoher Temperaturen erfand,— dass Pouillet dieses letztere durch eine Art Luftthermometer mit Platiu-kugel zu ersetzen vorschlug, — etc.
159 . Die HygTOllietrie. — Bezeichnen t, und to die gleich-zeitigen Angaben eines trockenen und eines benetzten Thermo-meters hei b mm Barometerstand, e { und e 2 aber die diesen Tem-peraturen (nach V°) entsprechenden Spannkräfte des Wasserdampfes,so gehen die Formeln
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teils die Spannkraft E, des zur Zeit der Beobachtung in der Luftenthaltenen Wasserdampfes, die sog. absolute Feuchtigkeit, — teilsihr gewöhnlich in Procenten gegebenes Verhältnis E 2 zu der Spann-kraft des hei der vorhandenen Lufttemperatur die Luft sättigendenWasserdampfes, die sog. relative Feuchtigkeit, — wobei zur Be-rechnung von E, der untere Faktor anzuwenden ist, wenn sich dasbenetzte Thermometer mit einer Eisrinde überzieht “. — In derNotwendigkeit dieses Faktorenwechsels spiegelt sich die Unsicher-heit ah, an welcher diese um ihrer Einfachheit willen sonst sehrbeliebte, gewöhnlich als Psychrometer von August bezeichnete Me-thode der Feuchtigkeitsbestimmung h , hei raschen Temperatur-wechseln in der Nähe des Nullpunktes leidet und eine Kontrolleerfordert, die gewöhnlich einem der altern Hygroskope c , und zwar