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Einige Vorkeimtuisse aus der Physik. —
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meistens dem von Saussure beliebten und jetzt auch vielfach zuRegistrierapparaten benutzten Haarhygrometer d , Überbunden wird.
— Zu noch genauerer Kontrolle im physikalischen Kabinette em-pfehlen sich die sog. Kondensationshygrometer, besonders das vonDanieil auf die rasche Verdampfung des .Schwefeläthers gegründete e ,
— oder auch die namentlich von Brunner befürwortete Methode,einem bestimmten Luftquantum durch chemische Mittel das Wasserzu entziehen und abzuwägen f.
5Bu 153: a. Will man nur die relative Feuchtigkeit bestimmen, so kannman 1, wenn « den dortigen Erfahrungsfaktor bezeichnet, und Ab = 760 — b
ist, durch
e, — a (t, — t a ) ( 760 — Ab
A+ B
E., = 100 ■
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ersetzen, wo nun A die Feuchtigkeit bei 760 ram und B den Zuschlag reprä-sentiert, welchen sie für 100'"" Abnahme des Barometerstandes erleidet. Einehierauf basierte Tafel habe ich im Jahrgänge 1869 der Schweiz , met. Beob.publiziert. — b. Schon in William Cullen (Hamilton in Schottland 1710 —Edinburgh 1790; Prof, ehern. Glasgow und Edinburgh ), On the cold prodn-ced by evaporating fluids (Essays of Edinb. Soc. II von 1755)“ wurden Be-obachtungen über Verdunstungskälte publiziert, ja in „James Hutton (Edin-burgh 1726 — ebenda 1797; Privatgel.), Dissertations on different snbjects innatural philosophy. Edinburgh 1792 in 4.“ sogar der Vorschlag gemacht, inoben angegebener Weise die Feuchtigkeit zu bestimmen, und da eine Schrift„J. G. Greiner, Über das Psychrometer. Berlin 1825 in 8.“ erschienen seinsoll, so war auch der Name Psychrometer (von y/o/po? = frostig) vorhanden;aber dennoch wird anerkannt, dass diese Methode erst durch Ernst FerdinandAugust (Prenzlau 1795 — Berlin 1870; Prof. math. Berlin ) und dessen Schriften„Über die Anwendung des Psychrometers zur Hygrometrie. Berlin 1828 in 4.,und: Über die Fortschritte der Hygrometrie. Berlin 1830 in 4.“, eigentlicheBedeutung erhielt, und somit mit seinem Namen verbunden werden darf. Denvon August gegebenen Hilfstafeln folgten z. B. die von Herrn. Suhle „Cötlien1866 in 4.“ ausgegebenen. — c. Die altern Hygroskope (von hygliq = feuchtund ar-onüv = betrachten) beruhten darauf, dass es gewisse Körper giebt,welche das Vermögen besitzen, Wasserdämpfe zu absorbieren, wie z. B. Saiten(mit Verkürzen), Haare (mit Verlängern), abgestorbene Tann-Ästchen (mitBiegen), Baumwolle (mit Gewichtszunahme), etc. Wie weit die mit Darmsaitenverbundenen „holländischen Puppen“ (Mann mit Hegen- und Frau mit Sonnen-schirm, etc.) zurückreichen, weiss man nicht; dagegen ist es Thatsache, dassschon um die Mitte des 15. Jahrhunderts Cusanus ein Hygroskop beschrieb,welches aus einer Wage bestand, auf deren einer Schale etwas Baumwolleoder Seide lag, — dass Will. Molyneux in seiner „Description of a newhygrometer (Ph. Tr. 1685)“ ein aus einer hänfenen Schnur bestehendes Hygro-skop unter wissenschaftlicher Begründung empfahl, — dass Sturm in seinem„Collegium experimentale euriosum. Norimb. 1676—85, 2 Vol. in 4.“ ein von ihmmit Hilfe einer Darmsaite verfertigtes Hygroskop beschrieb, welches nachmalsvon Brander unter Berücksichtigung von „Lambert, Essai d’hygrometrie (Mem.Berl. 1769—72; deutsch : Augsburg 1774—75 in 8.)“ verbessert und vielfach ans-geführt wurde, — etc. — Für ein Asthygrometer vgl. meine Abhandlung imJahrg. 1866 der Schweiz , meteorol. Beobachtungen. — d. Ein brauchbares Haar-