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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik. —
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im magnetischen Meridiane, und t 3 die einer senkrecht zu dem-selben schwingenden Nadel ist. Für die Inklination i hat man
sodann
Si i = V ; I = tj* : y
und wenn ein Magnetstäbchen von a“ im Länge, b mm Breite undpingr Qewicht zu einer einfachen Schwingung t s braucht, und ineiner zum magnetischen Meridiane senkrechten Lage eine in derEntfernung r befindliche Nadel um den Winkel v ablenkt, so setztman nach Gauss
a ä -f- b s
G r•Tg v
Y =--- H • Tg i I = II • Se i 3
und überhaupt bildet dessen Schrift „Intensitas vis magneticaeterrestris ad mensuram ahsolutam revocata. Gottingal 1833 in 4.“,welcher diese Beziehungen entnommen sind, die feste Grundlage,auf der dieses ganze Gebiet ruht h .
ifiu 154: a. Wer die Deklination oder Missweisung der Magnetnadel znerstbemerkte, ist unbekannt; dagegen weiss man, dass dieselbe noch in der erstenHälfte des 16. Jahrhunderts vielfach bezweifelt und unrichtiger Beobachtungoder schlechter Beschaffenheit der Nadeln zngeschrieben wurde, so dass esMartin Cortes (Burajoloz in Aragon 1510? — Cadix 1580?, Lehrer der Steuer-mannskunst in Cadix) noch nötig fand, in seinem „Breve compendio de laesfera y de la arte de navigar. Cadix 1546 in 8.“ eine Lanze für derenBealität zu brechen, trotzdem spätestens 1492 Chr. Columbus, und 1497 wohlunabhängig von ihm auch Sebastian Cabot (Bristol 1477 — England 1557; Sohneines veuet. Kaufmanns; machte in engl, und span. Diensten viele Seereisen)schon sogar die örtliche Verschiedenheit der Deklination nachgewiesen hatten,— ja in demselben Jahre 1546 Gerb. Mercator bereits versuchte, die Lage desmagnetischen Poles aus zwei an Orten von gegebener Länge und Breite vor-genommenen Messungen der Missweisung zu bestimmen, um daraus für einenandern Ort von Länge und Missweisung je die eine aus der andern berechnenzu können. Ferner weiss man, dass G. Hartmann um 1544 die Inklination anf-fand, — dass, wohl unabhängig von ihm, der englische Seemann Robert Normannebendieselbe 1576 in Ijondon zu messen suchte, — und dass G. Graham etwa1722 (vgl. Ph. Tr. 1722) die Intensität ans den Schwingungen einer Nadel zubestimmen wusste. Ebenso ist bekannt, dass Daniel Bernoulli mit bestem Er-folge bemüht war, die Mittel zur Bestimmung der Deklination und Inklinationzu verbessern, die nach seinen Ideen durch Dietrich ausgefiihrten Instrumentegrossen Beifall fanden und seine Abhandlung „Sur la mcilleure maniere deeonstruire les boussoles d’inclinaison (Mem. Par. 1743)“ von der Pariser Aka-demie gekrönt wurde, — dass die etwas später von Brander gelieferten De-klinatorien und Inklinatorien ebenfalls sehr beliebt waren, — und überhauptTheorie und Praxis entsprechend fortschritten, bis endlich beide in dem Meister-werke von Gauss und den von ihm konstruierten Magnetometern zu einemgewissen Abschlüsse gelangten. — Anhangsweise mag noch an den von JohannLamont (Braemar in Schottland 1805 — Bogenhausen 1879; Konservator desObs. zu Bogenhausen ) für Bestimmungen auf Reisen erstellten und in seinem„Handbuch des Erdmagnetismus. Berlin 1849 in 8.“ beschriebenen sog. ma-gnetischen Theodoliten erinnert werden, — sowie an die nette Methode, welche