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setzen, traten fiach einander ein: die Salep Wurzel, der Lra-gant, die Zuckermelasse der thierische Leim, die ge-brannte Stärke und das Leiocvm.
Chlor und dessen Verbindung nahmen die wichtigste Rollebeim Bleichen der Baumwollen- und Leinen-Gewebe ein; Chlor Na-tron für das Bleichen gedruckter und gefärbter Stoffe, statt derLust-oder Rasenbleiche, wurde von mir zuerst in Vorschlag ge-bracht. Chlorzinn (Zinnsalz) zur Entwicklung vieler Dampf-und Applikationsfarbcn. In der Jndigvfarberei entstand seitKurzem neben mehreren untergeordneten Verbesserungen die soge-nannte Grünküpe für ächtes Grün, und die interessante Erfin-dung, durch Vorgrundiren mit Manganbraunem Grunde und An-wendung geeigneter Reservagen und Enlevagen auf dem Gewebedunkelblau, hellblau, weiß, chromorange und chromgelb mit einemMale, aus der kalten Jndigoküpe zu färben.
Das Fayenciren, oder das Firiren des aufgedruckten feinzerriebenen Indigo durch abwechselnde Kalk-, Eisenvitriol- undkau-stischalkalische Bäder, ist ein ziemlich altes Verfahren, welches je-doch in neuerer Zeit große Verbesserung erlitten; aber die Verbin-dung des Jndigs mit Zinnoryd, so daß die fayencirte Waare nach-her im Wau- oder Quercitronbade in ein ächtes Grün umgewandeltwerden kann, ist eine Erfindung, die Widmer in Jouy, und vr.Dingler in Augsburg angehöret.
In der jüngsten Zeit lernte man ein Blau kennen, welchesviel einfacher als das Fayenceblau aus reduzirtem Jndig dar-zustellen ist, indem die Farbe zur Entwicklung und Befestigung nurein Kalkmilchbad erfordert, und durch nachheriges Säuern imschwefelsaueren Bade ein schönes und eben so dauerhaftes Blau lie-fert. Nicht minderem solides Aufdruckgrün, durch Kalkmilchund nachheriges Färben im Chromkalibade entwickelt, darzustellen.Die vegetabilische Faser nimmt den Jndig, wenn er in der Küpeaufgelöst worden, ohne Vorbereitungsmittel an. Soll partielle Fär-bung stattfinden, so müssen alle Stellen, die man weiß erhalten will/vor der Farbe geschützt oder reservirt werden; auf diesem Prinzipberuht die zweite Gattung der Druckprozesse. Es war diesesVerfahren schon längst in Indien , und auch früher schon bei unsüblich. Mansbediente sich mechanischer Schutzmittel und namentlichdes Wachses. Schon im I7tcn Jahrhundert fabricirte man derglei^
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