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ber, I.iNicralirrs, (im sechsten Buche seinesPommerlandes §. 7. auf der 279. S. derneuen Ausgabe) „ Und denn die grossen Mu-„ranen, die sonst nirgends in ganz Deutsch,„land, als in derMaddüie bey Colbaz, in„den Wintermonden in ziemlicher Menge ge-„fangm, und grossen teils ausgedörret und„verfüret werden. Sie sind vier und fünf„Spannen lang, sehr schönen Geschmacks,„und darum sehr hoch und wert gehalten.„Man sagt, das ein Abt im Eloster Colba;„aus Italien (etliche sagen ausReussenland)„solche Fische durch die schwarze Kunst hin-„eingebracht habe, weil man sie, ihres zarten„Lebens wegen, und das sie sofort sterben,„wenn sie aus dem Wasser kommen, über„Land lebendig nicht füren kan. Aber, ob„Grund hinter dieser Rede ist, weis ich nicht.».Es sahe also die Einfalt, das diese Fischenicht weit gebracht werden konten, und dassie, sobald man sie aus ihrem gewönten Was-ser zöge, abstanden; wie es denn sehr seltengeschiehet, das man sie zur Winterszeit, , imSchnee, bis nach Stargard lebendig brin-gen kan. Sie hatte ferner vernommen, dasin Italien, in dem Lago di Como und viel-leicht anderwärts eben dergleichen Art Fischeanzutreffen wären;, nun schlösse sie sogleich,unsere Muränen wüsten von ienen hergekom-men , und weil sie sonst keine Mittel vor Au-9<m sahe, durch des Teufels Beihülfe hieher