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GeiihWe
des Hrn.
Gerhard ten Late,
Doctors und öffentlichen Professors der Gottesge-
lahrcheit zu Hardcrwyk.
<r haben uns anheischig gemacht, zuweilenden Geschichten jüngst verstorbener Gelehr»tcn, weil sie in den gegenwärtigen Zeit-raum gehören, in unserem Werke einen Plah zu ge-ben. Es ist noch eine kurze Zeit, seit dem die Univer-sität Harderwyk, einen ihrer beliebtesten Lehrer, denHrn. Gerhard ren Cace, der Gottesgelahrtheit Do-ctor und öffentlichen Profeffor, verloren hat. DasLeben desselben ist zwar im Monat Februario des hol-ländischen Büchersaals 1750. schon beschrieben. Allein,da die deutschen Gelehrten sich nicht so häusig auf dieholländische Sprache legen, auch gemeldete Monat-schrift wenig von denselben gelesen wird, so hoffen wirum desto weniger zu fehlen, wenn wir ihnen die Ge-schichte dieses, in Holland sehr geachteten, Lehrers in ih-rer Muttersprache zu lesen geben; da zumal unsereBeschreibung sich von jener, durch Abschneidung desUnnöthigen, und durch Hknzufügung einiger darinnausgelassenen Nachrichten, unterscheiden wird.
Der Vater unseres Gelehrten war Christoph renCare, Kaufmann zu Rede, in der Grafschaft Zütphen.Die Mutter Henrica Sluiter. Von diesen AelternSö 4 empfimg