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[Band 1.]
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desHm.Ioh. HildebrandWithof. 637

Diese Dvrältern verdienen um destomehr hier an-gemerkt zu werden ; indem sich an ihren Personen ei-nige in dem menschlichen Leben wenig vorfallendeSeltenheiten ereignet, haben. Der Großvater näm-lich ist nicht nur von Kindern und Kindeskindern,sondern auch von Urenkeln zu Grabe begleitet worden.Die Großmutter aber hak das Hunderte Jahr ihresAlters, weniger einige Monate bey vollkommenemVerstände und ziemlichen Leibeskräften erreichet.Derselben Vater, und also der Urgroßvater unsers

Gelehrten

vise, Tom. II. auch zu erkennen giebt, daß ehemalszwischen Lengerich, und der benachtbarren StadtMorg tm Osnabruckischen große Streitigkeiten ob-»gewaltet haben ob tertiam param offertorüm inLengerke in primis vesperis et in die beatse Mar.gareths virginis , quam Capellanus in Ifcurg po-stulabat. Die Sache war nämlich diese: DieAborger grenzen jährlich ProceßionSweise, zur Zeitder großen Wallfahrt mit ihrem heiligen Laurentiusnach Lengerich; und hielten sich also berechtiget, ei-nen Theil der Einkünfte und Gaben, so der heiligenMargaretba von den Fremden geopfert wurden,weil ihr Heiliger auch wunderthätig wäre, und zurZusammenlausung so vieler Fremden das Seinigemit beytrüge, zu fordern. Sonst ist auch von die-sem Lengerich zu inerkcn, daß,;ur Zeit des Wcstpba-lischen, oder Münster-Osnabruckischen Fricdenschlus-ses, die Abgesandten, besonders der protestantischenKönige und Fürsten, wenn sie etwas mit einanderan einem drillen Orte überlegen wollten, sich daselbstzu versammlen gepfleget. S. Cbrißoph . Forflnertepist. negotium, pacts Osnabrugo - MonasteriensiSconcernentem adScipion, Scaligerüm p. 13.24.146.

Uebrigcns können hieraus einige irrige Nachrichten

in Mr. Bruzen de la Martinüre didsion. Geogr.

Tom. VI. p. 1687* verbessert werden.