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[Band 1.]
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des Hrn. Joh. Hildebrand Withof. 689

men zu senden. Indem daselbst der alte Gebrauchist, daß die Lehrer sich in den Schulen fast alle Stun-den , sonderlich in den obern Classen unter einanderabwechseln, so halte er in den zwo obern Classen diegeschickten Männer, Wicbacl Bauer, CasparCurrius, Joh. Henr. Bürger, Joh. CasparSantorocc, nachmaligen Pädagogiarchen und Phi-lologen zu Marburg, vornehmlich aber HenrichN^eyer und Joh. Havighorst, wie auch den »ochlebenden Hrn. Carl Keßler, welche zugleich Pro-fessoreö deö Gymnasii waren, zu seinen Lehrern, un-ter deren Anführung er die Schul-Studien mit gros-sem Fleiße und ganz sonderbarem Ruhme zu Endegebracht.

Im Herbste des Jahres 1711 wurde er aus dem Pä-dagogio zu den öffentlichen Vorlesungen der höhernLehrer befördert; und übete sich ferner in der Bered-samkeit, in der Dichtkunst, in den Geschichten undden Alterthümern, zu welchen Wissenschaften er vonJugend auf eine besondere Neigung bey sich verspü-ret hat. Zur Dichtkunst war er ins besondere vonNatur aufgelegt, und er hat auch schon in den nie-dern Schulen einige fast ungewöhnliche Proben zurVerwunderung seiner Lehrer abgelegt. Er bedienetesich in gemeldeten Wissenschaften der treuen Anwei-sung des belobten Havighorsts. Im Griechischenund Hebräischen war der berühmte Jacob Meyer^und in der Welkweisheir der vortreffliche Jacobde Hase, seine Führer. Dieser gelehrte Mannpflegte nach seinem Triebe und angebohrner Nei-gung, seine sowohl mündliche, als schriftliche Uebun-gen mit vielen critischen und philologischen Anmer-Gel. Europa III Tb. Tx kunaen