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[Band 1.]
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690 Geschichte

kungen zu bereiten, und das war dem Naturell desjungen Hrn. tVirhof überaus gemäß. Er machtesich also dieselben besonders zu Nutze, und hatte da-bey noch das ihm sehr schätzbare Vorrecht, daß erder besondern Gunst des gleichfalls sehr gelehrten undberühmten Bruders desselben, Theodor de Hase,genoß, welcher damals, nebst seinem Predigeramteeine theologische Profeßion bey dem Gymnasio suchte,auch hernäch erhielt, und, wie bekannt ist, mit aus-nehmendem Ruhme bekleidete. In gleicher Gewo-genheit stand er bey dem hochgelehrten Syndicus zuBremen, Gerhard von Mastricht. BeydeMänner schätzten die vorzüglichen Gaben, Lernbegierdeund Fleiß des Hoffnungsvollen Jünglings, und beydebothen ihm von freyen Stücken den Gebrauch ihreszahlreichen und recht kostbaren Büchervorraths an,so daß er die Freyheit hatte, sich desselben nach seinereigenen Willkühr zu bedienen; wie er denn auch sol-ches selbst in der bald zu meldenden akademischenStreitschrift dankbarlich rühmet. Unter Havig-horffs Anleitung und Vorsitz hielt er verschiedeneöffentliche Redübungen, und ließ sich auch imDispu-kiren über die römischen Alterthümer hören. Da ersich indessen der GotteSgelahrtheit gewidmet hatte, sohielt er sich nicht nur an die Unterweisung der gründ-lichen iehrer, Gottfried ^jüngsts, und besondersAlbert Schumachers; sondern vertheidigte auchunter dieses letztern Vorsitze im Jahre 17:6. eine vonihm selbst verfertigte Abhandlung de yohvS-f&T v-nanteililuviana ; wovon wir unten ein mehrers anzei-gen werden. '