des Hrn. Christ. Ulrich v. Ketelhodt. 7«7
Hoffnung zur baldigen Beförderung zeigete; so ent-schloß er sich, auf Anrathen der Prinzeßinn Augusta, zuDargun, welcher er im Hornung des 772; Jahresaufzuwarten die Gnade gehabt halte, nach Barby zugehen, um bey dem Herzoge Heinrich, bey dessen FrauMutter, einer Prinzeßinn aue dem Haufe Mecklenburg.Schwerin, fein Hr. Vater vormals Page gewesen,wirkliche Dienste zu suchen. Sein Fürst willigte indies Vorhaben, und erböte sich, ihm seinen PlaH imJustih-Collegio aufzubehalten, falls er am Hofe zuBarby sein Glück nicht machen könnte.
Der Hk. Vkeecanster trat demnach seine Reise an.Er gieng zuerst nach Berlin, um sich bey den marg.gräflichen Höfen bekannt zu machen. Von da wandteer sich an die Höfe zu Zörbig, Dessau und Zerbst. Andem ersten genoß er von der Herzoginn Hedwig, undam andern von der Herzoginn Radzivii und derselbenPrinzeßinn Schwester Henrime, viel Gnade. ZuBarby hatte er das Glück, den 21 April 1725. als Hof.junker angenommen zu werden. Ueberdem erlangteer in der Regierung eine Stelle, erstlich als Auditor,und darauf als Assessor. Während dieser Dienstewurde er im August 7725. als Gesandter an den Fürstl.Zrrbstischen Hof geschickt, worauf er auch die Höfe zuWeißcnfels, Merfebukg und Cölhen besuchte.
Zu Anfange des 1726 Jahres bemüheteer sich, aufVeranlassen seines Fürsten, an dem Fürstl. Schwarz-burg - Rudolstadtischen Hofe eine Stelle zu erhalten.Weil aber nichts offen war; so kehre» er von Ru.dolstadt in der Gesellschaft des Htn. geheimen Rathsvon Kayn über Zerbst nach Barby zurück. Kaum