Band 
[Band 1.]
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?;6 Geschichte

Als Hr. Dietelmair auf solche Art z Jahre zuAlkorf zugebracht hatte, verlangte sein sel. Vater, daßer auf eine Zeitlang auch eine andere Akademie beste-hen möchte. Weil nun seine eigene Wahl auf Hallefiel; so gieng er mit Genehmhaltung seines VaterSdahin, und zwar 1737 im Frühjahre. Wie er nunHalle hauptsächlich um des fürcrefflichen HrN. D.Baumgartens willen erwählet hatte, also genoß erauch von demselben nicht nur den gründlichsten Unter-richt, sondern auch eine recht väterliche Liebe. Außerihm hörete er aber auch noch seinen berühmten Bruder,Hrn. Alexander Göttlich Baumgarten, iht Pro-fessor;u Frankfurt, und den sei. D. Schul;, Pros.der Arztneywissenschaft, unter welchem er auch eineDissertation de anriguirare Codicis Alexandrini öf-fentlich vertheidigte, die er selbst völlig ausgearbeitethat. Doch ist der Beweis von dem Hymno matutinonicht sein, sondern des Präses Erfindung. Baldnach gehaltener Disputation gieng er im Jahre i7Z9wieder nach Hause, indem weder sein eigener schwäch-licher Zustand eine weitere Reise verstattete, noch derunvermuthete Tod seines sel. Vaters solches zuließ,welcher ihm eine zahlreiche und mit den besten Arie-gaben der Kirchenvater versehene Bibliothek hinter-lassen hat. '

Noch in eben demselben Jahre wurde er unter dieCandidaten des geistlichen Ministerii aufgenommen,wiewohl er hierauf doch nochmals nach Altdorf gieng,und bis zum Anfange des 1741 Jahres daselbst ver-blieb, bey dessen Eintritt aber zurück kehrete, und alsMittagsprediger an der Dominicanerkirche zu Nürn-berg berufen wurde. Seine Antrittspredigt geschahe

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