Band 
[Band 1.]
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977
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des Hrn. Gabriel Cramer. 977

Während seiner Lehrämter sind verschiedene akade-mische Streitschriften über auserlesene Materien un-ter ihm vertheidiget worden, alö de gravitate, 1731.Der Respondent war der itzige Herr Pros. Jalftr-berr, de inductione, 1733. de systemate globi ter-restris, 1735. deadfectibus, 1740. Nicht wenigerhat er bey öffentlichen akademischen Feyerlichkeitenverschiedene Reden gehalten. Man hat ihn sechsmal hören auf so viel öffentlich von Studenten vor-gelegte Fragen die Antwortsreden thun. 1725. Wieviel mehr Glauben ein Richter zweyen oder dreyenZeugen, welche dasselbe aussagen, beyzumessen habe,als dem Zeugnisse eines einzigen. 1731. Ob eswahr sey, daß Archimedes die Schiffe der Feindemit hohlgeschliffenen Spiegeln in den Brand geste-cket habe? Und ob eine solche Art Plätze zu verthei-digen heut zu Tage könne in Uebung gebracht werden.1734. Ob nian eine wirkliche Kunst habe, von demVerstände und Gemüthe des Menschen aus demGesichte zu urtheilen, oder ob die Wissenschaft, soman die Physiognomie nennet, einigen Grund habe.1739. Wem man die Erfindung der arabischen Zif-fern oder kleinen Rechnungszeichen zu danken habe.1744. Warum die Reformirten in der Bestimmungder Zeit des Osterfestes mit denen Römischkatholischennicht übereinkommen ? und ob es nicht in einer Sachevon dieser Art rathsam wäre, sich mit ihnen, der Ein-förmigkeit und Eintracht halber, zu vergleichen ? 1750.Ob das Windkorn allezeit aus seinem eigenen Saa-men entstehe? und ob es nicht zuweilen geschehe,daß das gute Korn in Windkorn entarte. Alleindie Entscheidlmg dieser letzten Frage ist gedruckt, und

Neu Gel. Europa IV. Th. Q q q zwar