Band 
[Band 1.]
Seite
978
JPEG-Download
 

978 Geschichte

zwar in dem Museo Helvetico Partie. XXIII. demsie Hr. Verner durch den Hrn. Pros. Zimmermannhat einrücken lassen. Er hat die Ausgabe der ma.thematischen Werke des Fronherrn von lVslf, undinsbesondere die zweyte Auflage des ersten Theils zuGenf 1732 bis 1741 besorget. Nicht weniger hatman ihm die daselbst in sechs Äuartbänden 1742 bis1744 veranstaltete Ausgabe der Werke derer HerrenJacob und Johann Bernouilli zu danken, wieauch vas Commercium epistolicum des Hrn. vonLeibnitz und ^soh. Vernouilli 1745. In derHistoire de 1 ’ academie Royale des Iciences et belleslettres 1748. findet man in der Classe de belleslettres Num. 6. von ihm eine Dissertation fur Hip-pocrate de Chio , worinn er vornehmlich die Mey-nung des Hrn. DoccorS Heinius, daß Hippocratesvon Chio und Genopidas dieselbe Person sey, prü-fte , und das Gegentheil zeiget. Man kann davonnachsehen NouvelleBibliothequeGermnnique Tom.VII. Part. 2. p- 259. Als die französische Ueberse-hung der Bibel aufs neue zu Genf übersehen wurde,hatte er seinen Theil an dieser Arbeit. Als ein Mannvon Geschmack verbesserte er hie und da in denenPsalmen die Schreibart, und als ein Mathematicusgab er Erläuterungen über die Beschreibung desTempels zu Jerusalem 1 Kön. XVII. verglichen mitHesek. XL. Vornehmlich aber hat er sich ein un-vergängliches Andenken hinterlassen durch folgendesWerk von einer seltenen Wissenschaft. Introductionä I' Analyse des Lignes courbes Algebriques. Genf,1750. 680 S. in Quart; wovon wiederum eben ge-meldete Bibliocheque p. 364. kann nachgesehen werden.

Eine