des Hrn. Anton Franciscus Tori. 315
den möchte, fetzcte er viele Altäre (unter welchenderjenige am merkwürdigsten ist, dessen vier Seilendie Geburt, Erziehung und Regierung Jupitersvorstellen, und welchen der Pabst, Benedictus XIV.in das Cabinet des Capitolii bringen lassen ) alteGefäße, und alte auf Papier geschriebene Verzeich.nisse bey, und erkläret« alles mit gelehrten Anmer.fungen. Und selbige fielen auch so wohl aus, daßHerr (Vori mehr Ehre und Ruhm von dieserSammlung, als der Verfasser selbst, erhielt. Istwiederum die Nachricht des Herrn Drucker.
Museum Florentinum , exhibens insigniora ve-tustatis monumenta, quae Florentiae sunt, ex the-sauro Mediceo et priuatorum dactyliothecis, cumobleruationibus. Tomus I. Florenz, groß fol. zweenAlph. 18. B. nebst hundert Kupferstichen. Dasgroßherzogliche Cabinet hat einen ganz ungewöhn»lichen Vorrath von den seltensten und merkwürdigstenDenkmälern des Alterthums, und der meiste Theilderselben war noch ni'cht beschrieben. In den Ca-binetten der Edeln zu Florenz, zumal der Marg.grasen, (Stmörigtm, Riccardi, Gtrozzi, der Gra-fen Ghcrondesca, des Rathshcrrn Auonarotta,und anderer, fanden sich ebenfalls sehr viele. Die-ser Schah schien nicke nützlich genug zu seyn, wenner bloß ihren vornehmen Besitzern und den Augender Reisenden bekannt seyn sollte. Herr Gori fielderowegen darauf, diese Seltenheiten der gelehrtenWelt bekannt zu machen. Der Rathsherr Buo--narotta billigte diesen Vorschlagend schlug denHerrn Gori dem Großherzog, Gaston dem ersten,
vor,