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[Band 3.]
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dcs'Hrii. Ioh. Friedr. von Uffenbach. 547

Von den wettern Vorältern der Herren von Uffen,bact) finden sich auch in einer Leichenpredigr des sel.Docror Speners einige Nachrichten *). DerGroßvater ist gewesen Achilles - der Vater Joh.Balrhasär von Uffenbach, welcher fichals Raths.Herr um feine Vaterstadt wohl verdient gemacht hak.Seine EHNebste war Anna Gib^lla Mayerin.Und von diesen Aeltern wurde unser Gelehrte dento ttzn May 1687. andasLicht der Welt gebracht.

Anfänglich'ward er theils von geschickten Haus.lehrern, theils von den öffentlichen Lehrern desStadtgymnasii in den Gründen der Wiffenschaf.ten, wie auch in allerley angcnrhmen und nützlichenKünsten unterrichtet. Darauf setzte er aber aufden Universitäten Gießen und Halle seine Studienfort. An ersterem Orte stifftete er eine besondereFreundschaft mit dem nachmaligen hochfürsilich.darmstädtischen Herrn geheimen Rath U)ieger;welche er auch in einem seiner Gedichte besinget **);allwo er unter andern schreibet:

Dort hatten wir »ns kaum erblicket/

So war Ichon was ins Herz gcdrücket,

Das unser ZündNiß hat gewacht.

Warum? Es war mir angegeben/

Nach Sitten Deiner Art zu streben.

Zu Halle besuchte ihn sein seliger Herk Bruderim May des JahreS 1709, und überredete ihn- seineM nt 3 vor«

*) Gleich zu Anfange der andern Abtheilung seinerzu Frankfurt 168;- in Quart herausgekomwenmreichenpredigtttt.

**) Gesamitilete Nebenarbeit/ O. 196.