des Hm. Ioh. Friedr. von Uffenbach. 549
Prinzen, Franz von Hessen - Darmstadt, begleitete,zu Uetrecht anzutreffen. .
Nachher hat sich unser Gelehrter, vornehmlichum sich in den Rechtswissenschaften fester zu sehen,1714. zu Stroßburg aufgehalten. Er beschreibetauf eine scherzhaft anmuthige Weise in einem Ge.dichte, wie er seine Zeit daselbst zugebracht *).Im 2 ul«uS des Jahres 1718. that er wiederum mirfeinem Herrn Bruder und dessen Gemahlinn eineLustreise durch bc>)de Niederlanden, wovon gleic!falls in belobter Lebensbeschreibung die erforderlicheNachricht anzutreffen ist.
Nach seiner Zurückkauft in seine Vaterstadtbrachte der Herr von Uffcnbach seine Zeit in ei-ner gelehrten Muse zu. lesen, Dichten, Zeichnen,Musik, und allerley künstliche Arbeiten wechftltenseine vergnügende Beschäfftigungen. An Umgängemit Gelehrten fehlte es auch nicht **); unter wel«chen insbesondere der Herr Doctor I^ißner, undnachher die Herren von Lcrßncr, von Nemritz,von Dchlensthläger,undder ihige HerrRegierungs-Präsident von Loen waren, dessen Gelehrsamkeitihm billigst die größte Hochachtung aller seiner ge«lehrten Landeleute erworben hatte. Ja der Herrvon Uffenbach war ein beständiges Mitglied ei-ner gelehrten Gesellschaft, welche wöchentlich zurUntersuchung der Natur und Kunst etliche Abend-stunden widmete, und welche von ihren Anmer-kungen und Erfindungen sowohl, als Unterfuchun-Mm z gen
*) 156 u. f. S.
**) Bcrgl. Revfclexs Reisen 98. Brief.