des Hrn. Io!). Friedr. von Uffenbach. 551
widmet ist, bewundert man seine Starke und Ga-ben ; wie davon dessen Nachfolge Christi in ei-nem Kirchen-Iahrzange, welche 1726. hier gedrucktworden, wie nicht weniger dessen gesammlereNebenarbeit in gebundenen Reden, die 17z;.in Hamburg herausgekommen, sattsam trugen. Inseiner Schreibart hat er die Zärtlichkeit mit demNachdruck der Musik aufs beste 4« vereinigen ge.wußt. Noch mehr sehet auch dieses in Verwunde»rung, daß er bey der Nachfolge Christi alle.dieKupferstiche, welche auf die sonntägliche Evangeliensehr feine Sinnbilder enthalten, nicht nur selbst er-funden , sondern auch gezeichnet, und in Kupfer gerstachen. Dieser Herr von Uffenbach hat aucheinige Cantaten und Gedichte in italiänischer Spra-che verfertiget, welche man keinem Deutschen zu-trauen sollte. Er besitzet über dieses eine ungemeineKenntniß in der Mathematik, Phissrk, und andernschönen Wissenschaften. Seine eigene Experimente,und die darüber gehaltene Tagebücher, wie nichtweniger die Beschreibungen von seinen gethanenReisen mit den dazu gefügten Handriffen, werdendermaleins noch der Nachwelt zeigen , was ftir ei.nen geschickten und vortrefflichen Mann diese Stadtan diesem Herrn von Uffenbach aehabt.,.
So weit der Herr Hofrath Müller. Wasdie von ihm gemeldete Nachfolge Christi betrifft,fo ist solche auf herzoglich- braunschweigiftnen Befehlin Octav >726. gedruckt worden. Es hat aber derberühmte Herr Verfasser noch einige andere der-gleichen Jahrgänge zu Singstkmmen und dar» ge.
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