desHrn.Ioh-Friedr. von Uffenbach. 55;
des belles lettres : Loht de rtett dire de cet itrtsupreme etc. dienen. Sie lautet :
Vergebens bild' ich mir das höchste Wesen ein.
So will ich still vor ibm in Ehrfurcht niederfallen,
Und nichts von diesem Meer, das unergründlich, lallen-
Denn wer es schildern will, der muß es selber seyn.
Darunter stehet aber auch folgender Zusatz;
Was kann die Ohnmacht doch vom höchstenWesen sagen ?
Ein ehrerbietig Nichts niag wohl das beste seyn.
Das weiß ich, daß es groß, ich aber viel zu klein.
Und beydes thöricht sey, die Antwort und das Fragen.
Obschon nun übrigens einem zärtlich rein dichten,den Sachsen alle Ausdrücke und Redensarten indiesen Gedichten nicht nach seinem Geschmacke seyndürften: so wird doch niemand dem vornehmen Der.fasset derselben einen Rang unter den guten Dichtemder neuern Zeit absprechen wollen.
Es war das Jahr 1714., in welchem ihn seineVaterstadt zur hochansehnlichen Würde eines Schöf.fen und Rathöherrn erhob; welche er noch iht mitausnehmendem Ruhme bekleidet.
Kon curis senatorem , sed senator curiamcohonestat.
Im Jahre 175t. den ryten May beehrte ihndie königliche Gesellschaft der Wissenschaften zu Göt.ringen auf eine sehr auszeichnende Weise, da sie ihn,obschon alle Stellen bereits beseht waren, unter ih.re Mitglieder der mathematischen Classe aufnahm.
Mm 5 Der