Des Hrn. Paul Ernst- Iablonski. 557
lieb. Es war nicht schwer zu prophezeihen, daß er,wenn ihn Gott erhielte, den Ruhm deö Jablonski-schen Namenö nicht nur erhallen, sondern auch ver-mehren würde.
Doch, genug von seiner ersten Jugend. Er hattedieselbe kaum zurück geleget, als er die Universität zuFrankfurt an der Oder bezog, allwo er den Vorle-sungen des Scritnestuo, Bccmann, und andererberühmter Lehrer beywohnete, und sich in allen ei-nem Gottesgelehrten nützlichen Wissenschaften festsehte *). Nachdem er einige Jahre daselbst zuge-bracht , kehrte er nach Berlin zurück, legte in derDiss. de lingua Lycaonica 1714. eine vortrefflicheProbe seiner vor,«glich erworbenen Gelehrsamkeitab, und ward unter die königliche Candidate» auf-genommen. ’ Unter denjenigen Lehrern, deren An-leitung er sich zu der Sprachwissenschaft bediente,verdienet vornehmlich der große la <tro;e genennetzu werden. Von diesem erlernete er insbesonderedie coptische Sprache, mit diesem hat er hernach-
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*) Fateor equidem , sagt er in der Zuschrift seinerviss. de lingua Lycaon, an den Obermarschall vonPrinzen, me hactenus iiteras, quas voqant humani-ores, pro ingenii modulo didi cille et excoluisse, sedita tamen, vt ipsius theologiae, tamquam principisstudiorum partis, non obliuiscerer. Persuasus enimsemper fui, idque hortatu etiam S. Basilii, literishumanioribus, sacras non modo mirifice exornari,verum etiam optimo more superstrui, atque iliis ceufundamento cuidam bene recteque posito, secure
inniti. Möchten dergleichen Beyspiele yielen zumReize der' Nachfolge dienen!