Band 
[Band 3.]
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des Herrn Ioh. Steph. Bernard. 66z

die Gelehrten durch deren Hülfe, dasjenige destoleichter ausmustern können, waö noch von der Nach.läßigkeit des Abschreibers zeuget. Die reiskische hater aber hier nicht mitgetheilet, weil er dieselbe gernemit dem arabischen Text gedruckt zu sehen wünschet.Dahingegen hat er seine eigne Uebersehung dem grie-chischen Text gegenüber drucken lassen, in welcherer dasjenige, dafür er keine Hülfe wußte, lieberweggelassen hat, als daß er seinen Lesern unverständ-lich hätte werden wollen. Die offenbaren Fehler,die sogleich gehoben werden konnten, hat er auSdem Wege geräumet, weil er versichert war, v'aßder Synesius, wenn er mit solchen Flecken erschie-nen wäre, keine Leser würd« gefunden haben. Ergestehet dabey, daß noch manches, was eben nichtregelmäßig ist, stehen geblieben: Allein außer dem,daß man es bey Schriftstellern, die um die Zierlich,keil unbesorgt sind, nicht so genau nehmen muß; sohat er mit Fleiß einige Stellen unberührt lassen wol-len , bis ihnen etwa aus andern Handschriften meh-rereS Licht gegeben werden kann; dazu man sich nochwohl Hoffnung machen darf, da dergleichen in ver-schiednen Bibliotheken vorhanden sind. Die Accentehat er zum öftern,, ob sie gleich falsch geseht waren,nicht geändert, weil sie manchmal etwas beytragenkönnen, um auf die wahre Lesart zu kommen. Indenen Anmerkungen ist seine Bemühung sonderlichauf die Verbesserung der Fehler gerichtet gewesen,und er hat dabey nicht nur dem Synesrus, sondernnach Gelegenheit, auch andern Schriftstellern, diesenDienst geleistet, ihre falsch gelieferte Ausdrücke richti-Tt 4 ger