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[Band 4.]
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Geschichte

Im Jahre 1740 kam er auf die dortige hohe<Bd)ule. Die drey ersten Jahre wurden lediglichauf die lateinischen und griechischen schönen Wissen-schaften , auf die Geschichte, die römischen Alter-thümer und auf die Wcltwei'Sheit verwandt. Zuden erstern genoß er das Glück der beständigen,sowohl öffentlichen, als absonderlichen Anleitung,seines Herrn Vaters. Den Unterricht in derWelt-wciSheit bekam er vom dortigen Herrn ProfessorSchilling, einem sehr belesenen und systematischenGelehrten.

Er schrieb in dieser Zeit eine lateinische Ab-Handlung de Palladio , dessen wahren Begriff undganzen Werth er auö h:crog!yphischen Gründenherleitete, und dadurch die sonst so verworrene Lehrevon, den Penaren und von den Laridus, wie auchdie Entführung der Oeorum garriorum desAeneaS,den Diebstahl der Teraphim u. d. gl. in ein neuesund schönes Licht sehte. Es ist aber diese Disser-tation nicht im Druck erschienen: Wie er den»wohl mehrmals zu sagen pstcgke, ex hakte einengrößern Trieb zum Lernen, als zum Lehren.

Nicht lange hernach verfertigte er eine größten-theiks phnsikalifche Erläuterung über die schöneRede des Pythagoras , in (Dviduis fünfzehntemBuche der Metamorphosen; wobey sehr vielehistorische und critische Anmerkungen vorkamen,die die Früchte seiner Belesenheit in den altenSchriftstellern waren. Das Physikalische bestündegleichfalls mehrentheils aus eignen Erfahrungen.

Allein.