Band 
[Band 4.]
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des Hrn. Ioh. Philipp LorenzWithof. 121

Allein, da er hernach innen ward, daß schon meh-rere vor ihm diesclbigen Versuche angestellt hatten,wohin z. E. die Verwandlung der Seidenwürmerund der Raupen, die Zeugung der Frösche, dieVeränderungen bcbrütcter Eyer, verschiedenes vonder Auswickelung der Pstäiizcn aus ihren Säumenu. a. m. gehören: so blieb die Ausgabe derselbenebenfalls unterwcgen.

Nach diesen dreyen Jahren nahm er die Ana-tomie unter der bequemen Einleitung des HerrnProfessors Blccourr, eines sehr geschickten und be-lestnen ArzteS, vor: wobey er zugleich die Phyfto-logie zu bearbeiten ansieng; doch so, daß die ersterenebst der Physik noch sein Hauptwerk blieben. Dasdarauf folgende Jahr hatte ihm gar leicht einenkurzen Weg zum Grabe bahnen können. Er nahmdieses Jahr noch die Mathematik, und, aufAnrathendes damaligen großen Practici, des Herrn Pro-fessors Fumucrmünn, die Lehre von den einfachenund zusammengeseßtcn Arzeneyen, zu seinen andernArbeiten hinzu. Das machte, daß ihm die Tagezu kurz wurden, die andern zu lang fallen. Ersteng also an, gar stark in die Nacht hinein zu ar-bciten. Da er bisher die Gewohnheit gehabt hatte,etwa um 11 Uhr des Abends zur Ruhe zu gehen, soblieb er zwar bey dieser Gewohnheit; dabey aberstund er des Morgens um 2 bis z Uhr schon wiederauf. Dieser mir bis auf drey oder vier Stundenabgekürzte Scklaf konnte einem, ohnehin nicht garzu starken, Körper unmöglich anders, als nachkhei-lig seyn. Eine Schwäche und öftere SchmerzenH 5 d/s